Bartzipfel 12 Türchen 12
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[Adventskalender2020] Bartzipfel 12

12. Dezember 2020

Aufgabe 12

Wie schnell diese Adventszeit voranschreitet sehen wir auch daran, dass mit dem heutigen Tag die Hälfte bereits hinter uns liegt! Wahnsinn, oder?!

Dann versuchen wir uns heute zu sammeln und Kraft für die zweite Hälfte zu tanken.

Nimme eine Kerze, ein Teelicht oder zünde ein Feuer im Kamin an, falls du einen hast und schau ein paar Minuten in die Flamme(n). Versuche deinen Kopf frei von anderen Gedanken zu machen. Schaue in die Flamme(n) und versuche die Wärme zu fühlen.

Wem ist es gelungen sich nur auf die Flamme zu konzentrieren? Ist es nicht wunderschön und entspannend, einfach so in ein Flämmchen zu schauen?

Heutige Gewinnchance*

Herkunft
Buch: © Luchterland Verlag
Vor dem Fest
Buch: © Luchterland Verlag

Roman (signiert):
HERKUNFT ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt.

HERKUNFT ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als mein Großvater meiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass ich beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als ich fast ertrank. Den Sommer, in dem die Bundesregierung die Grenzen nicht schloss und der dem Sommer ähnlich war, als ich über viele Grenzen nach Deutschland floh.

HERKUNFT ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. HERKUNFT ist traurig, weil Herkunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist.

In HERKUNFT sprechen die Toten und die Schlangen, und meine Großtante Zagorka macht sich in die Sowjetunion auf, um Kosmonautin zu werden.

Diese sind auch HERKUNFT: ein Flößer, ein Bremser, eine Marxismus-Professorin, die Marx vergessen hat. Ein bosnischer Polizist, der gern bestochen werden möchte. Ein Wehrmachtssoldat, der Milch mag. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Ein Yugo. Ein Tito. Ein Eichendorff. Ein Saša Stanišić.

Roman:
Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann – der ist tot. Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht zeigen will. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, findet mehr Gründe gegen das Leben als gegen das Rauchen.

Niemand will den Einbruch ins Haus der Heimat beobachtet haben. Das Dorfarchiv steht aber offen. Doch nicht das, was gestohlen wurde, sondern das, was entkommen ist, treibt die Schlaflosen um. Alte Geschichten, Sagen und Märchen ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und edle Räuber in Fußballtrikots aufeinandertreffen. Sie alle möchten etwas zu Ende bringen, in der Nacht vor dem Fest.

Gewinner*in

Gewinner*in

Zipfel 12 Herkunft
Zipfel 12 Vor dem Fest

[* Jede Gewinnchance gilt nur für den jeweiligen Tag, an dem der Beitrag veröffentlicht wurde – bis auf den 24.12.2020 – Jede*r Teilnehmer*in muss wählen und sich für EIN Buch entscheiden!
Alles Weitere zum Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen findet ihr HIER und HIER!
]

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  1. Schönen guten Morgen!

    Eine sehr schöne „Übung“, die ich bisher noch nie bewusst gemacht habe. Allerdings, wenn ich im Winter Kerzen anhabe, fällt mein Blick manchmal wie von selbst auf die Flamme und bleibt dort hängen 😉 Feuer zu beobachten fasziniert mich total, auch im Sommer z. B. wenn man abends zusammensitzt und ein Feuer macht. Da könnte ich stundenlang reinschauen, das hat so eine beruhigende Wirkung, wie auch z. B. die Wellen am Strand.

    Liebste Grüße, Aleshanee

  2. Wir haben immer beim Essen den Adventskranz an, auch morgens, wenn ich mit meiner Tochter frühstücke. Ich nehme mir immer die Zeit, bevor meine Tochter runterkommt, den Kranz etwas vorher anzuzünden und mir die Flamme anzusehen. Das ist quasi meine Mini-Meditation für den Tag. Das funktioniert sehr gut, ich denke dann mal einfach an nichts und lasse mich nur vom Flackern der Flamme führen.
    Heute versuche ich mein Glück für „Herkunft“, ich hab auf einer Lesung einen Ausschnitt gehört und war begeistert.

  3. Guten Abend Monerl,
    „Herkunft“ ist heute mein Wunschbuch.
    So ein Kerzenlicht hat schon was Beruhigendes, Hypnotisierendes aber auch Meditatives. Und wenn man dabei ruhige Musik hört, dann kann man da richtig entspannen und kann den Alltag draußen lassen.
    Einen schönen dritten Advent wünscht
    Hilly

  4. Liebes Monerl,
    ich muss gestehen, dass mich Feuer und Flammen immer nervös machen, insofern bin ich an dieser Aufgabe kläglich gescheitert.
    Mitmachen möchte ich allerdings trotzdem bei deinem Gewinnspiel, denn »Herkunft« steht schon viel zu lange auf meiner Wunschliste.
    Liebe Grüße, und einen schönen dritten Advent!
    Kerstin

    1. Liebe Kerstin,
      oh, das ist aber schade, dass du gescheitert bist! Machen dir auch die kleinen Flämmchen eines Teelichts nervös?
      Nichtsdestotrotz hast du aber das Buch „Herkunft“ gewonnen! Congratulations! 😀 Jetzt kannst du es von deiner Wunschliste schubsen!
      Schicke mir doch bitte deine Adresse.
      GlG, monerl

  5. Kerzenlicht hat so eine schöne beruhigende Wirkung und man kann sich bei der Konzentration auf die Flamme wunderbar in ihr verlieren. Wir haben leider keinen Kamin, daher hab ich die Aufgabe heute Mittag mit einer Kerze gemacht. Bei Netflix gibt es aber z.B. auch Kaminfeuer zum Anschauen und das habe ich gerade noch zusätzlich ausprobiert. Es hat tatsächlich auch geklappt 😉

  6. Die einfachste Art der Meditation, aber so effektiv. Ich liebe diese Übung, sie entspannt total.

    Ich würde gerne für „Vor dem Fest “ in den Lostopf hüpfen.

  7. Ich hab die Kerzen auf meinem Adventskranz angemacht, ich schaue sowieso sehr gerne in Kerzenlicht. Allzulang konnte ich mich darauf aber nicht konzentrieren, da dann eine der Katzen mit mir kuscheln wollte.

    Ich würde gerne „Herkunft“ gewinnen, da ich gerade auch mit dem Thema Demenz konfrontiert bin.

  8. Hallo Monerl,
    das mit der Flamme ist eine sehr schöne Idee. Ich mach das seit ein paar Wochen morgens . Ich zünde mir zum Sport ne Kerze an, dann habe ich kein grelles Licht und zum runterkommen genieße ich den Blick in die Flamme. Und die Kerzenreste werden somit auch aufgebraucht. Ich würde gerne „ vor dem Fest“ gewinnen.

    Liebe Grüße

  9. Hallo Monerl,
    eine der leichtesten Übungen, weil im #Literaturnest fast immer Kerzen brennen. Feuer hat immer noch etwas Magisches und ist einer der besten Begleiter zum Entspannen, finde ich.

    Gewinnen würde ich gern „Vor dem Fest“

    1. Lieber Jürgen,
      auch du hattest wieder Glück! Demnächst flattert in dein „Literaturnest“ dein Buchgewinn „Vor dem Fest“. Bin gespannt, wie du es finden wirst. 🙂
      GlG, monerl

  10. Liebe(s) Monerl,
    ich liebe Kerzenflammen, deswegen zünde ich zur Zeit auch schon zum Frühstück ein Teelicht in einem bunten Glas an. Die Flamme beruhigt mich und lässt mich in eine andere Welt eintauchen. Nur wenn sie zu sehr flackert, dann nervt sie.
    Die heutige Auswahl zwischen den Büchern ist sehr schwer. Nach langem Hin und Her habe ich mich für „Herkunft“ entschieden.
    Dir wünsche ich noch ein entspanntes Adventswochenende
    Gabriele

  11. Guten Morgen zusammen,
    wir haben heute Morgen unseren Schwedenofen angebrannt. Er spendet so herrliche Wärme und es ist sehr entspannend den Flammen durch das Glas zuzuschauen.
    Ich würde gerne für „Herkunft“ in das Lostöpfchen springen.
    Viele Grüße
    Verena

  12. Hallo und guten Tag,

    nee eher schwierig, denn offenes Feuer macht mich irgendwie immer etwas nervös ….mit den Augenrollen….

    „Vor dem Fest“ hört sich nach einer interessanten und vielschichtigen Geschichte an. Deshalb meine Wahl für heute.

    LG..Karin..

  13. Meine Gedanken sind zwar immer wieder abgeschweift, aber ich finde es dennoch entspannt, mich auf Flammen zu konzentrieren! 🙂

    Ich hüpfe gerne für „Vor dem Fest“ in den Lostopf. 🙂

    1. Liebes Monerl,
      die Übung hat mir richtig gut getan. Teelichter/Kerzen mag ich sowieso und im Herbst und Winter brennen die gefühlt eh immer bei mir. Nur so richtig auf die Flamme konzentriert hab ich mich noch nie – bis heute. Die Übung werd ich jetzt bis Heiligabend täglich in meinen Tag mit einbringen. Danke für deinen wunderbaren Achtsamkeitkeitskalender. Ich hüpfe für „Vor dem Fest“ in den Lostopf.

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