Bartzipfel 15 Türchen 15
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[Adventskalender2020] Bartzipfel 15

15. Dezember 2020

Aufgabe 15

Lutsche ein Bonbon oder ein Stück Schokolade und versuche dich dabei voll auf den Geschmack zu konzentrieren.

Habt ihr mehr als ein Bonbon oder ein Stück Schokolade gegessen oder konntet ihr euch beherrschen?

Heutige Gewinnchance*

Verfolgt Verleumdet Vertrieben
Buch: © Mitteldeutscher Verlag
Das ist bei uns nicht möglich
Buch: © Aufbau Verlag

Sachbuch (Leseexemplar):
Dr. med. Paul Bosse (1881-1947) war von 1920 bis 1935 ärztlicher Leiter des Wittenberger Krankenhauses Paul-Gerhardt-Stift. In dieser Funktion erwarb er sich höchste Anerkennung. Nach 1933 geriet seine Familie in den Strudel der nationalsozialistischen Judenverfolgung, denn Dr. Bosses Frau Käte war jüdischer Herkunft. Die nationalsozialistische Stadtführung betrieb deshalb aktiv seine Ablösung, und die kirchliche Leitung des Krankenhauses setzte dem nichts entgegen. Im Oktober 1935 eröffnete Paul Bosse eine private Entbindungsklinik, um deren Bestand er bis zu seinem Tod im März 1947 kämpfte. Angehörige gingen ins Exil oder wurden verhaftet und kamen in Konzentrationslager. Die Schwägerin beging Selbstmord, Käte Bosse wurde 1944 im KZ Ravensbrück umgebracht. Grabbes Familienporträt zeigt auf erschütternde Weise, wie im NS-Staat missliebige Personen ausgegrenzt und verfolgt wurden. Dank der reichen Überlieferung wird das Schicksal der Familie Bosse zu einem exemplarischen Kapitel deutscher Zeitgeschichte, zumal sich für einige der nach Wittenberg zurückgekehrten Familienmitglieder Repressalien der SED unmittelbar an die Verfolgung durch die Nationalsozialisten anschlossen.

Roman:
Sinclair Lewis’ Roman aus dem Jahr 1935 führt einen Antihelden vor, der mit seinen Hetzreden die Begeisterung unzufriedener Wähler entfacht. Durch seine Lügen und eine Rhetorik des Populismus und der Ressentiments wird er Präsident der Vereinigten Staaten. Das klingt vertraut?

1935 in den USA ein aufsehenerregender Bestseller, heute wieder eine Sensation und aktuell wie selten zuvor. In der Übersetzung des bekannten Exilautors und Kleist-Preis-Trägers Hans Meisel – mit einem Nachwort von Jan Brandt.

Sinclair Lewis wusste durch seine Frau Dorothy Thompson, Auslandskorrespondentin in Berlin, über den Aufstieg der Nazis Bescheid. In den USA beobachtete er, wie die Populisten nach Wirtschaftskrise und Sozialreformen des New Deal immer weiter an Einfluss gewannen. Der radikale Senator Huey Long versuchte Präsident Roosevelt aus dem Amt zu drängen, bevor Long 1935 einem Attentat zum Opfer fiel. Lewis diente er als Vorbild für den fanatischen Verführer Buzz Windrip in seinem Roman.

Buzz Windrip, für seine Gegner ein „ungebildeter Lügner mit idiotischer Weltanschauung“ und ein gefährlicher Populist, will Präsidentschaftskandidat werden. Er gibt vor, sich für die kleinen Leute einzusetzen, und verspricht, „aus Amerika wieder ein stolzes Land zu machen“. Trotz völlig unglaubwürdiger Versprechen laufen ihm die Wähler zu, und er zieht ins Weiße Haus ein. Sogleich regiert er wie ein absolutistischer Herrscher, beschneidet die Freiheiten der Minderheiten, legt sich mit Mexiko an und lässt seine Kritiker rabiat verfolgen. Einer davon ist der liberale Zeitungsherausgeber Doremus Jessup, der sich nicht mundtot machen lassen will.

Gewinner*in:

Gewinner*in:

Zipfel 15 verleumdet
Zipfel 15 Das ist bei uns nicht möglich

[* Jede Gewinnchance gilt nur für den jeweiligen Tag, an dem der Beitrag veröffentlicht wurde – bis auf den 24.12.2020 – Jede*r Teilnehmer*in muss wählen und sich für EIN Buch entscheiden!
Alles Weitere zum Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen findet ihr HIER und HIER!
]

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  1. Ich konnte mich nicht richtig beherrschen und habe gleich zwei Stücke Schokolade gegessen.

    Ich mache heute gerne mit für:
    Das ist bei uns nicht möglich

    Liebe Grüße
    Daniela

    1. Liebe Daniela,
      gerade noch so als Letzte in den Lostopf gehüpft und gleich gewonnen. 🙂 Glückwunsch!
      Schicke mir bitte deine Adresse für den Versand.
      Jetzt kannst du zur Feier des Tages morgen gleich nochmal zwei Stücke Schoki essen. hihi
      GlG, monerl

  2. Ich mache heute nur bei der Achtsamkeitsübung mit.
    Ich habe ein Salbei-Bonbon gelutscht und es genossen. Ich mag den Geschmack. Aber eins hat mir heute gereicht…..
    Gute Nacht.
    Und ich habe heute an die Buchhändler gedacht. Und ich mache es wie im Frühjahr, ich bleibe meinem Buchhändler um die Ecke treu. Es wird telefonisch oder über die Kleine Homepage bestellt und dann werde ich angerufen. Mit Wahrung der Distanz hole ich dann die Bücher….

  3. Ich bin keine Naschkatze. Aber ich habe heute mein Abendessen genossen: Tortellini mit Pinien und Pesto 🙂 Dazu eine Sahnesauce…lecker!
    Ich würde gern für „Das ist bei uns nicht möglich“ in den Lostopf hüpfen.
    Ich wünsche dir einen schönen Abend!

  4. Ich hab heute einen Vollmilchtaler gegessen bzw. erstmal näher betrachtet und dann gelutscht anstatt zerbissen, wie ich es sonst machen würde. Damit war der Geschmack viel intensiver und länger anhaltend. Ich konnte mich dann auch zurückhalten mit weiteren Talern, allerdings auch nur, weil ich vorher schon etwas anderes genascht hatte.

    (Ich setze heute bei der Verlosung wieder aus.)

  5. Hallo Monerl,
    Oh das ist bei mir ganz gefährlich, will dann immer mehr und mehr Selbstbeherrschung wird da bei mir schwer – habe mir einen Apfelring genommen, davon kann ich zum Glück nicht so viele auf einmal essen und Ach, ich liebe dieses saure davon wirklich gerne *yamyam*

    Würde gerne für „Das ist bei uns nicht möglich“ in den Topf springen

    Liebste Grüße, Antonie

  6. Ich konnte mich nicht beherrschen… Versuche mein Glück später nochmal mit einer Lindtpraline. Ich springe für „Das ist bei uns nicht möglich“ in den Lostopf.

  7. Bei mir wurde es ein Kräuter-Bonbon, Schoki habe ich gerade (zum Glück) gar nicht im Haus 😉 Aber schon verrückt: wenn man sich ganz auf den Geschmack konzentriert, schmeckt es plötzlich nach viel mehr als sonst… Vielleicht hab ich es mir auch nur eingebildet, aber ich bin der Meinung es war schon ein Unterschied zum Bonbon von gestern ;-D

  8. Liebes Monerl,
    bin eine große Naschkatze … Leider bleibt es bei mir nicht bei einem Stückchen Schokolade (und jetzt, da der Jahresendstress bei uns im Büro schon voll im Gange ist sowieso nicht). Da ist man über schnelle Energie sehr dankbar.
    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.
    Viele Grüße
    Verena

    P.S. Ich würde gerne für Das ist bei uns nicht möglich ins Lostöpfchen springen 🙂

  9. Hallo und guten Tag,

    hm, bei der Verlosung setze ich heute noch mal aus und wünsche allen Teilnehmer viel Spaß und Glück..

    Aber ich bin gerne bereit zu dieser kniffeligen Frage eine Antwort zugeben.
    Hm, Bonbon oder ein Stück Schoki….ist jetzt nicht so mein Ding.

    Ich glaube, ich bin da eher ein Lustesser..grins….will sagen..ich kann Tage/Wochen kein Schoki oder ähnliches essen, aber plötzlich überkommt es mich und ich verputze 1 ganze Tafel ohne mit der Wimper zu rucken….augenzwickern..
    dann habe ich ein gutes Gefühl ..etwas schlechtes Gewissen, weil ich mich nicht stoppen kann. Aber damit ist es dann auch wieder gut…

    Wie ist da nun Deine Meinung , Monerl…Gut oder schlecht…

    LG…Karin…

  10. Ja, heute konnte ich mich gut beherrschen, denn morgens ist Süßes nicht so meins. Einer meiner englischen Toffees und damit war es auch genug.

    Mal ganz unabhängig von der Tagesaufgabe möchte ich gerade heute mal Alle bitten, an die Mitarbeiter*innen im Buchhandel zu denken! – Heute wird die Hölle werden!

    Und ich glaube, ich würde gern das Sachbuch über Dr. Bosse gewinnen.

    1. Du kannst es ja später nochmal versuchen, muss ja nicht gleich zum Frühstück was Süßes sein. Ich bin auch eher der deftige Frühstücker. 😀

      Ich kann dir versichern, dass das Sachbuch über Dr. Paul Bosse wirklich grandios ist! Ich habe es verschlungen! Habe noch nie ein spannenderes Sachbuch zum Thema gelesen. Es liest sich wie ein Roman. Die vielen Fußnoten sind sehr spannend. Hast du meine Rezi zum Buch gelesen?

      Ja, mir tun heute alle Einzelhändler leid, die ab morgen schließen müssen. Der Andrang wird riesig sein. Aber in den Buchhandlungen vor Ort kann man dennoch bestellen. Wenn ich an meine denke, wie sie alles möglich macht, sodass man trotz der Schließung an seine Bücher kommen kann, ist sehr vorbildlich! Ich unterstütze sie seit Wochen mit Buchbestellungen. Mein SuB wächst, aber den stört das ja nicht. 🙂
      Ich drücke mal deine Liebste aus der Ferne und wünsche ihr und euch viel Kraft! Heute Abend soll sie sich ein ausgiebiges Bad zur Erholung gönnen. :-*

    2. Lieber Jürgen,
      konkurrenzlos gewinnst du dieses tolle Sachbuch! Vielleicht schreckt viele das Cover ab. Ich gebe zu, es ist nicht ganz so gelungen. Doch der Inhalt ist umso gelungener! Viel Lesespaß mit diese Biografie, auch wenn das Thema über lange Strecken hinweg nicht ganz so leicht ist. Alleb Bücher der zweiten Hälte ab Bartzipfel 13 machen sich aber erst nach Weihnachten auf den Weg zu ihren Gewinner*innen.
      GlG, monerl

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