Aktionen | Writing Friday

[Aktion] Writing Friday #5

8. Juni 2018

#5 – KW23/2018



Diese Aktion ist von ELLIZYS #Writing Friday vom Blog Read Books And Fall In Love ins Leben gerufen worden.

Ich merke jetzt schon, wie ich mich auf die Freitage freue und schon ganz gespannt bin, welche Themen die anderen gewählt haben und wie ihnen meine Umsetzung der Schreibaufgabe gefallen wird. So langsam wird mir bewusst, wie schwierig es ist lange Texte zu schreiben! Welche Zeitform soll verwendet werden? Dies dann aber auch konsequent den vollständigen Text einzuhalten ist noch einmal eine Sache für sich! Ich habe festgestellt, dass mir das nicht leicht fällt. Auch nach dem 10. Mal durchlesen gibt es Fehler, die korrigiert werden müssen. Hut ab vor all den Autoren, die Bücher mit hunderten von Seiten füllen!


Die Regeln im Überblick

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen


Schreibthemen Juni

  • Ein freier Tag ohne Smartphone, Internet und Co, schreibe auf, wie dieser bei dir aussehen würde.
  • Erzähle uns von einem Wunsch, den du aus Angst noch nie angegangen bist.
  • Der Sommer beginnt, erzähle aus der Sicht eines Bikinis.
  • Du findest auf der Strasse ein Buch, welches sehr mitgenommen
    aussieht, plötzlich fängt es an mit dir zu sprechen. Schreibe das
    Gespräch auf.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Gwenny hatte nun endlich begriffen, dass sie weg gehen musste.“ beginnt.


Gewählte Aufgabe:  

Ein freier Tag ohne Smartphone, Internet und Co, schreibe auf, wie dieser bei dir aussehen würde.

_________________________________

Abends:

Der Tag ist endlich vorbei. Die Kinder schlafen und Moni huscht ins Bad, um auch sich bettfertig zu machen. Sie beugt sich über die Toilette um den Deckel zu schließen, den die Große zu ihrem Leidwesen immer offen lässt. “Die Katzen können in der Nacht Durst bekommen. Wo sollen sie trinken, wenn der Wassernapf leer ist?”, fragt sie sich. Dieses Argument leuchtet auch Moni ein, dagegen gibt es fast nichts zu sagen. Und während sie in Gedanken noch über die Feinfühligkeit ihrer großen Tochter schmunzelt, streckt sie ihren Arm aus, beugt sich etwas vor, und dann passiert es! Das Smartphone fällt ihr aus der Hemdtasche und hinein in die Toilette. Stocksteif schaut sie auf ihr Handy, das langsam blubbernd auf den Grund des WCs sinkt. “MIST! Und nun?”, ist das einzige, das sie noch denken kann. Nur gut, dass das WC gerade unbenutzt war. Schnell und ohne groß nachzudenken greift Moni mit der Hand ins Wasser und holt das Handy heraus. Es muss ja noch nicht kaputt sein. Sie hat gehört und gelesen, dass man es erst einmal ganz austrocknen lassen soll, bevor der Versuch unternommen wird, zu testen, ob es noch funktioniert. Sie wischt es mit Toilettenpapier ab und legt es zum Trocknen auf die Heizung. Die wird nicht helfen. Es ist Sommer und die Heizung ist aus. Die letzten Tage war es jedoch so heiß, sodass der nachfolgende Tag wahrscheinlich ausreichen wird, damit das Handy völlig austrocknet und hoffentlich wiederhergestellt ist.

“Ist ja nur ein Handy”, versucht Moni sich zu beruhigen, während sie sich schlafen legt. Sie hat zwei kleine Kinder, die werden sie am nächsten Morgen schon wecken. Wer braucht dafür eigentlich einen Handy-Wecker…


Der nächste Morgen

Moni macht die Augen auf und fühlt sich gut. So gut, wie sonst nur am Wochenende. “Moment, heute ist doch… Mittwoch!”, wird ihr schlagartig bewusst und sie springt mit beiden beiden aus dem Bett, rennt in die Küche, denn ihr ist siedend heiß eingefallen, dass ihr Handy zurzeit außer Betrieb ist. Die nächste Uhr ist somit in der Küche. Die digitalen Ziffern der Herduhr zeigen 09:15 Uhr. “Das kann doch nicht sein! Schon so spät?”, stellt sie bestürzt fest. Nichte einmal auf ihre Kinder kann Moni sich verlassen.

Sie rennt schnell ins Bad und macht sich für die Arbeit fertig. Danach sind die Kinder dran. Gut, dass die beiden noch ziemlich verschlafen sind. So kann Moni sie im Handumdrehen anziehen, ohne dass sie auf die Idee kommen könnten, dass ihnen die herausgesuchte Kleidung nicht gefällt. Nur noch die Schuhe, einmal mit der Hand durch die Haare gestrubbelt und ab zum Auto.

Kaum dass sie im Büro ankommt, ganz durchgeschwitzt durch das Gerenne zum Kindergarten und von dort auf die Arbeit, wird Moni verwundert von ihrer Kollegin empfangen, “Ähhhh, Moni, hast du heute nicht frei? Was machst du hier?”. Das hatte noch gefehlt. Natürlich, sie hatte am Tag zuvor kurzfristig Urlaub eingetragen, da sich die Techniker ihres neuen Mobilfunkanbieters für den heutigen Tag angemeldet haben. Sie wollen den neuen Router installieren und das Internet zum Laufen bringen. Daran hat sie in der Hektik des Morgens nicht mehr gedacht. “Bin schon weg!”, ruft sie ihrer Kollegin zu und macht sich auf den Weg zum Parkhaus.

Wieder zu Hause frühstückt Moni jetzt ganz genüsslich und ausgiebig. “Es geht nichts über einen frischen Latte Macchiato”, freut sie sich, den sie auf der Bank sitzend auf ihrer Terrasse genießt. Dazu ein Hörnchen, das sie sich auf dem Heimweg beim Bäcker geholt hat. Gerade als sie in ihre Tasche greifen will fällt ihr ein, dass ihr Smartphone gar nicht da ist. Sie hat es am Abend zuvor in der Toilette versenkt. Ok, dann mal kein kurzer Blick ins Mailpostfach, nach Facebook und Twitter. Das würde sie später machen, wenn die Techniker das Internet wieder hergestellt haben. Moni sortiert die Wäsche, macht kleine Häufchen nach Farben und bringt sie in den Keller zum Waschen. Danach noch kurz die Küche sauber machen und dann ab auf den Liegestuhl. Der Sonnenschirm ist bereits aufgespannt, um Schatten zu spenden. Moni geht zum Regal und sucht sich ein neues Buch aus. Das letzte hat sie abends, vor dem Fiasko mit dem Smartphone, beendet. Mit einem Krimi in der einen Hand, dem Wasserglas in der anderen tänzelt sie auf die Terrasse und setzt sich vorsichtig auf den Liegestuhl. Die nächsten paar Stunden gehören nur ihr und dem Buch.

Das Klingeln der Wohnungstür schreckt sie auf. Benommen wischt sie sich über die Augen und stellt fest, dass sie während des Lesens eingeschlafen ist. Auf dem Weg zur Tür schwenkt sie schnell den Kopf nach links, um einen kurzen Blick auf die Herduhr zu werfen. “Oh nein! Es ist 16 Uhr!”, stellt sie fest. Sie hat vergessen die Kinder aus dem Kindergarten zu holen. Hat sie den Wecker vom Handy etwa nicht gehört? Und wieder fällt ihr siedend heiß ein, dass das Handy außer Betrieb ist. Immerhin hat die freundliche Nachbarin von gegenüber ihre Kinder gleich mitgebracht. Aber, war da nicht noch etwas? Na klar! Die Techniker und das Internet. Haben sie Moni vergessen oder hat sie das Klingeln überhört? Während sie den Kindern das kleine Törchen öffnet, sieht sie am Briefkasten einen Zettel kleben. Darauf die Botschaft: “Leider hat uns niemand geöffnet. Wir haben vergeblich versucht Sie zu erreichen. Unter Ihrer angegebenen Mobilnummer wurden wir lediglich von der Mailbox empfangen. Bitte setzten Sie sich mit unserer Hotline in Verbindung und vereinbaren Sie einen neuen Termin.” Na prima, der Tag scheint eine Katastrophe zu werden. Morgens verschlafen, mittags verschlafen, Kinder vergessen, kein Internet und somit kein Surfen und auch keine Möglichkeit am Blog zu arbeiten. Zudem ist vielleicht das Handy kaputt und damit gibt es nun auch keinen funktionierenden Wecker mehr. Zu guter Letzt ist Monis Mann gerade eine Woche im Außendienst. Vielleicht kann sie ihn trotzdem bitten, dass er sie den folgenden Tag früh morgens auf dem Festnetztelefon anruft und weckt. Noch so einen Tag möchte Moni nicht unbedingt haben.

Den restlichen Tag verbringt sie spielend mit ihren Kindern. Sie gönnen sich sogar den Spaß und gehen zu Fuß zum Italiener um die Ecke und holen sich ein leckeres Eis. Im Garten lassen sie den Abend ausklingen und genießen ihr Eis und die warmen abendlichen Sommertemperaturen. Gegen den Hunger wird schnell Pizza bestellt und schon ist es wieder Zeit fürs Bett. Nach der dritten Böser-Wolf-Geschichte schlafen die Kleinen ein und Moni holte ihr Buch von der Terrasse. Jetzt möchte sie die Ruhe nutzen, um das Buch zu lesen, das sie sich heute Mittag ausgesucht hatte. Ausgeschlafen genug ist sie ja. Kein Fernseher, kein Internet und auch kein Smartphone bedeutet absolute Lesezeit ohne Störungen. “Gibt es so in der Art auch nicht oft.”, denkt Moni und schlägt das Buch auf der Seite auf, in der sie ihr selbstgebasteltes Lesezeichen wiederfindet. Später darf sie nur nicht vergessen das Telefon mit ins Bett zu nehmen. Sonst wird sie das Klingeln nicht hören und ihr Mann wird vergeblich versuchen sie zu wecken.

“Was ein Tag!”, geht es Moni noch durch den Kopf. In mancher Hinsicht hat sie sich von diesem Handy richtiggehend abhängig gemacht. Das wird sie ändern, nimmt sie sich fest vor. In Zukunft wird sie nicht nur ihre Mobilnummer angeben, wenn sie nach einer Nummer gefragt wird, unter der sie erreichbar ist. Und gleich nach der Arbeit wird sie noch einen Abstecher ins Kaufhaus machen und einen neuen Wecker holen. Einen, den man mit Batterie als auch mit Strom betreiben kann. Damit sie für alle Fälle gewappnet ist. Noch einmal möchte sie sich nicht so ausgeliefert vorkommen. Es ist nie schlecht einen Plan B, C oder D zu haben.

© monerls


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  1. Liebe Monerl,

    “So gut, wie sonst nur am Wochenende. ” – Ich musste ja so lachen.
    Also, falls Dir das Handy mal wirklich ins Klo fällt – in Reis stecken. Das zieht die Nässe aus dem Gerät. Ich frag mich gerade, was mir passiert ist, dass ich das weiß. Ich glaube, ich habe “nur” Wasser übers Handy geschüttet und es nicht gleich ganz versenkt.

    Ich benutze ja einen ganz normalen Wecker und mache das Handy über Nacht meist komplett aus.

    Liebe Grüße
    Petrissa

    1. Liebe Petrissa,
      danke für den Tipp mit dem Reis. Den werde ich mir auf jeden Fall merken! Wer weiß, ob auch ich ihn nicht irgendwann mal brauchen werde…
      GlG, monerl

  2. Liebe Monerl,

    was für ein Tag! Ich habe zum Glück noch einen normalen Wecker daheim, aber auch ich nutze sonst das Handy dafür. Ohne Handy ist man in der heutigen Zeit wohl wirklich aufgeschmissen. Bei mir ist es ja meistens so, wenn ich mal sage, dass Handy bleibt mal weg, dann ruft jeder an, die Feuerwehr ist ausgefahren, der Neffe hat sich den Arm gebrochen oder sonst was. Das ist ja schon immer so, wenn ich nur ins Kino gehe für ein paar Stunden 😀

    Ich finde diese Aufgabe bist du fabelhaft angegangen und es klingt tatsächlich so, als wäre dir das alles selbst passiert. Sehr gut geschrieben.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag!
    Liebe Grüße, Gina

    1. Liebe Gina,
      ja, das Handy kann heute auch wirklich fast alles. Mir fehlt noch das Kochen und Putzen. Dann wäre ich absolut zufrieden. Dann würde ich sogar mein Handy heiraten. hahahaha
      Die Sache mit dem Internetanbieter ist mir tatsächlich so passiert. Der Techniker ist einfach nicht gekommen, obwohl ich zu Hause war und nicht geschlafen hatte. 😉 Freue mich, dass dir meine Geschichte gefällt!
      Wünsceh dir noch ne schöne Restwoche,
      GlG, monerl

  3. huhu – ich hab heute auch das Thema gewählt. https://wp.me/p8qB43-6Oq

    Ich hab auch oft Probleme in der selben Zeit zu bleiben, beim Schreiben. Manchmal wechsel ich sogar von der ersten in die dritte Person oder umgekehrt. Ich glaube ein ganzes Buch Korrektur zu lesen würde mich wahnsinnig machen.

    Einen freiwilligen Tag ohne Inet oder Handy würde es bei mir auch nicht geben. Sowas würde auch nur durch ein Missgeschick geschehen. An Weihnachten hatten wir eine Stunde Stromausfall – mit Sendemast. Eine Stunde ist kein Problem. Da kann man schön lesen. Aber so einen ganzen Tag – wenn ich tatsächlich mal Inet reduziere hab ich soviel Zeit. Das ist schon Wahnsinn.
    Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende.

    1. Hallo Rina,
      ich denke, ich könnte auch nicht lektorieren und/oder korrigieren. Jedenfalls braucht man dafür viel Übung. Ich bin ja seit ich denken kann eine Vielleserin aber das ist nochmals was ganz anderes, merke ich gerade, seit ich so kleine Texte schreibe.
      Ja, ne kurze Zeit ohne Internet ist natürlich kein Problem. Lange Zeit verzichten möchte ich aber nicht. Dass das richtig Zeit frisst, merke ich insbesondere, seit ich blogge. Wie viel Zeit fürs Lesen da drauf geht, weil man bei anderen kommentiert, liest, Blogbeiträge schreibt usw. Schon krass!
      GlG und dir auch ein schönes WE,
      monerl

  4. Hallo Monerl , Deine Geschichte las sich witzig und ich hab mich amüsiert . Top am Rande : es gibt noch mechanische Wecker geben , die man aufziehen kann 🙂 . Oder aufs Dorf ziehen, der nächst krähende Hahn weckt ohne die Umwelt zu belasten hihi. Neben einer Kirche kann es auch laut werden ,,,,

    1. Liebe Angela,
      ehrlich? Mechanische Wecker gibt es noch? Ich werde mich mal umschauen. Bei dem kann quasi fast nichts mehr schiefgehen! 😀
      Umzug wäre derzeit zu teuer. Zudem bin ja froh, dass ich in 6min bei der Arbeit bin.
      Kirchenglocken kannste vergessen! Habe schonmal neben einer Kirche gewohnt, die alle viertel Stunde Laut von sich gegeben hat. Innerhalb kurzer Zeit gewöhnt man sich dran und hört sie nicht mehr. Unglaublich aber wahr.
      GlG, monerl

  5. Also das mit dem Techniker wirkt absolut authentisch. Würde mich nicht einmal wundern, wenn er überhaupt nicht geklingelt hat XD

    Handy + Wasser ist mir zum Glück noch nicht passiert. Nicht einmal die Spiderman-App hat es bisher zu mir geschafft. *auf holz klopft*
    Was sagt uns das alles? Wir sind zu abhängig vom Telefon. Ich werd auf Arbeit schon komisch angeschaut, wenn ich sage, dass ich es NICHT neben dem Bett liegen habe und meist auf stumm. Absichtlich. Es sei denn ich erwarte einen dringenden Anruf o.ä.
    Sehr befreiend!
    Auch so ein Lesetag 😉

    LG 😀

    1. Hey Christin,
      das mit dem Techniker ist nicht erfunden. Das hat sich vor ein paar Jahren tatsächlich so abgespielt. Ich war zu Hause, es war Freitag, der Typ hatte aber keine Lust mehr und hat vorzeitig sein Wochenende eingeleitet. Ich hatte nämlich nicht geschlafen, habe auf ihn gewartet und gewartet. War so richtig wütend, da ja frühestens am Dienstag dann jemand hätte kommen können…

      Spiderman-App? Kenn ich nicht, muss ich mal nach suchen.

      Ja, wir haben uns abhängig gemacht davon. E-Mail, Chatten, Telfon, Musik, Videos schauen, Wecker, Eieruhr, Fotos, Spiele… Alles auf und mit einem Gerät.

      Ich mache es nachts auch auf lautlos, aber es ist doch noch in meiner Nähe, da Wecker. 😉
      GlG, monerl

      1. @spiderman App
        So nennt man das, wenn einem das Telefon runterfällt und es wie ein Spinnennetz ausschaut 😛

        Da ich wechselnde Schichten hab, brauch ich es nur bei der Frühschicht. Hab aber auch noch einen richtigen Wecker – sogar drei Stück mitsamt Glockenwecker XD

        1. Ach so! hahaha Bin ich schon so alt, dass ich sowas nicht mehr mitbekommen?

          Sehr vorbildlich, was die Wecker angeht! Ich werde mir jetzt demnächst nun einen kaufen. Nicht, dass mir das wirkich so passiert, wie oben beschrieben. 😛

          1. Also ich kannte es auch lange nicht, bis ich mal aufgeklärt wurde. Ist wohl ein Joke – find ihn aber passend 😛

            @ Wecker
            Bei Ohrenweckern würd ich aber Abstand von nehmen, die haun dich förmlich aus dem Bett XD

            1. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich noch nie so einen Schadensfall hatte. *Klopf auf Holz* Aber nun bin ich ja gscheiter, dank dir! 😛

              Wär gar nicht so übel, wenn ein Wecker mich aus dem Bett befördern könnte. Heute zum Beispiel habe ich verschlafen… War schon ziemlich doof. Vor ein paar Jahren habe ich mir einen Wecker auf Rädern gekauft, der dann klingelte und weggefahren ist und sich gedreht hat und in eine willkürliche Richtung weiter gefahren ist. Man musste aufstehen, um ihn auszumachen. Doch im jetztigen Schlafzimmer ist kein Platz für den Wecker. Er hätte keine Bewegungsfreiheit! hahaha Aber das hatte tatsächlich geholfen. Wenn ich nämlich mal stehe, ist alles gut. ABER das Aufstehen…. Oh jee…

  6. Liebe Monerl,
    eine schwungvolle Geschichte zwischen totaler Verzweiflung und Tiefenentspannung. Witzig ist die Einleitung, dass der handyfreie Tag eben kein guter Vorsatz war, sondern ein Missgeschick gekoppelt an das defekte Internet 🙂 .
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,

      ich wollte über dieses Thema einen einigermaßen authentischen Text schreiben. Ein extra eingeführter handyfreier Tag ist bei mir recht unwahrscheinlich. haha
      Doch so ein Missgeschickt kann jederzeit passieren und die Sache mit dem Techniker ist mir tatsächlich so in der Art widerfahren.

      GlG und auch ein schönes WE,
      monerl

  7. Hi monerl,

    die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Wie die Protagonistin so lustig-verpeilt durch den handylosen Tag stolpert. Dennoch war es doch auch ein gelungener Tag. Das die Prota so heißt wie du, ist aber bestimmt kein Zufall.

    Bei den Zeitformen ist mir übrigens keine Diskrepanz aufgefallen, das paßt alles. Die Gegenwartsform sorgt dafür, dass wir ganz nah dran sind.

    Interessant fand ich die Sache mit dem Handywecker. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, mich vom Handy wecken zu lassen. Es gehört für mich nicht ins Schlafzimmer – hier möchte ich die “Außenwelt” nicht mit rein nehmen. Es wäre so ein Symbol für mich, dass ich nicht richtig abschalten kann.

    Mein Beitrag ist hier: DAS BUCH, ich hab mich der Schreibaufgabe mit dem sprechenden Buch gewidmet. Das Leben ohne Internet etc. ist die Fortsetzung von dieser Geschichte – kommt dann nächsten Freitag.

    Für den Wunsch hab ich auch schon eine Idee, nur die Sache mit dem Bikini fällt mir schwer. Aufgrund meiner Statur hab ich noch nie einen Bikini getragen (und werd es wohl auch nicht mehr).

    Grüße – Daniela

    1. Hi Daniela,

      ja, die Prota heißt so wie ich, sie sollte mich widerspiegeln. So könnte tatsächlich ein handyfreier Tag bei mir aussehen.

      Freue mich, dass du keien Fehler bzgl. der Zeitform feststellen konntest! Ich habe den Text soooo oft gelesen und immer noch Fehler gefunden und Sätze umschrieben. Es ist richtig schwer den roten Faden zu halten, inhaltlich als auch formal.

      Das Handy mit ins Schlafzimmer zu nehmen hat sich mit den Kindern so entwickelt. Die Einschlafbegleitung dauert von Zeit zu Zeit sehr lange und was macht man da? Man will ja so früh am Abend nicht selber mit einschlafen. Lesen geht ja nicht, wegen dem Licht. So habe ich angefangen währenddessen meine Hörbücher zu hören. Stöpsel ins Ohr und rein in die Geschichte. Und so ist das geblieben. Ich mache noch den Wecker an, damit ich nicht verschlafe und gut. 😉

      Für den Bikini habe ich auch noch keine zündende Idee. Es muss ja nicht unbedingt ein Bikini sein. Du kannst ja auch einen Badeanzug nehmen. Oder gehst du gar nicht schwimmen?

      GlG, monerl

      1. Hi monerl,

        es scheint, als ob du vom WritingFriday genau wie ich viel mitnimmst. Mir macht es richtig Spaß, verschiedene Formen auszuprobieren. Nicht nur im Text, sondern auch in der Organisation hab ich schon verschiedenes probiert – die Handlung vorskizzieren, alles einfach “fließen” lassen, Mindmap, etc.

        Ich hatte zu dieser Aufgabe erst auch keine zündende Idee, wurde aber tatsächlich von den anderen Teilnehmern inspiriert. Der Text wurde länger und länger und dann hab ich gemerkt, dass ich damit noch gut eine andere Aufgabe “mitnehmen” kann.

        Doch, ich geh schwimmen. Tatsächlich bin ich fast jeden Di morgen beim Frühschwimmen. Das aber nur wegen der Bewegung und dem Ausgleich für den Rücken. Schwimmen an sich macht mir gar nicht soviel Spaß. Gründe:
        – ohne Brille seh ich nichts
        – man wird dabei nass
        – beim Schwimmen kriegt man ständig Wasser ins Gesicht von den anderen Mitschwimmern
        – unter Wasser kann man nicht atmen

        😀

        noch schlimmer find ich das Meer, wenn unter mir hunderte von Kilometern wer weiß was ist und von oben die Sonne aufs Hirn brutzelt. Neee, ist nicht so meins. Zum Erfrischen vielleicht noch ganz okay, aber der Strand-Urlauber war ich auch noch nie

        Lg – Daniela

        1. Ja, hast recht, ich nehme sehr viel mit aus dieser Aktion. So richtig ausgetobt habe ich mich noch nicht. Bisher habe ich alles “fließen” lassen. Habe keine Zeit zum richtigen Vorplanen. Ich überlege meist einen Tag vorher, was ich mache und schreibe los.

          Ich liebe Schwimmen! Als Kind und Jugendliche habe ich immer an den schulischen Schwimmwettbewerben mitgemacht. Ach, das war so schön! Und das Meer ist mein Freund. Urlaub am Meer ist für mich das Größte. hihi

          Wenn du also schwimmst, dann hast du mind. einen Badeanzug. Schreib darüber die Geschichte. Das ist absolut akzeptabel. Kreatives Schreiben bedeutet auch kreative Freiheit! 😀
          GlG, monerl

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