Aktionen | Writing Friday

[Aktion] Writing Friday #3

25. Mai 2018

#3



Diese Aktion ist von ELLIZYS #Writing Friday vom Blog Read Books And Fall In Love ins Leben gerufen worden. Seit Mai mache ich mit und dieser heutige Beitrag ist insgesamt mein dritter. Meine ersten beiden Versuche (“Fasse drei berühmte Bücher in je einem Satz zusammen” und “Schreibe das Ende einer Geschichte, ohne zu erzählen, wie das ganze begonnen hat”) habe ich auf dem Blogspot-Blog veröffentlicht aber noch nicht hierher übertragen. Deshalb könnt ihr sie hier nicht finden. Ich werde sie noch übertragen, wird aber noch ein paar Tage dauern…


Die Regeln im Überblick

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen


Schreibthemen Mai

  • Fasse drei berühmte Bücher in je einem Satz zusammen. –> Ursprünglich auf Blogspot veröffentlicht.
  • Schreibe einen Aufsatz über die Erfindung des Telefons, lüg dabei und lass deine Fantasie spielen!
  • Schreibe das Ende einer Geschichte, ohne zu erzählen, wie das Ganze begonnen hat. –> Ursprünglich auf Blogspot veröffentlicht.
  • Dein Kühlschrank wird über dein Essverhalten interviewt. Schreibe das Interview auf.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Es begann damit, dass
    wir alles vertuschen mussten, denn niemand darf erfahren dass…“ beginnt



Gewählte Aufgabe:  

Dein Kühlschrank wird über dein Essverhalten interviewt. Schreibe das Interview auf.

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Interwiewer (I): Guten Morgen, herzlich willkommen oder auch Salam!
In der heutigen
5-Minuten-Show “Deutschland, deine Kühlschränke” geht´s nach Hessen und wir werfen einen Blick auf und in Ustäz Talgy. Herr Talgy, wir freuen uns, Sie heute hier begrüßen zu dürfen! Bitte stellen Sie sich doch kurz vor. Wer sind Sie, woher kommen Sie….
       Ustäz Talgy (UT): Vielen Dank, dass ich bei dieser besonderen Reihe über Kühlschränke dabei sein darf! Deutschland ist bunt und die Kühlschränke sind bunt und ich bin ganz besonders vielfältig und bunt! Das möchte ich Ihnen heute gerne beweisen.
    UT: Zu meiner Person, ich bin Ustäz Talgy. Ein schöner Name, oder? Ustäz, das bedeutet auf ägyptisch-arabisch Herr. Und Talgy ist der Kosename, den mir die beiden Kinder gegeben haben. Er bedeutet im übertragenen Sinne -mein Kühlschrank-. Das ägyptisch-arabische Wort für Kühlschrank heißt Talaga. Und das y steht für mein. (*lacht*)

I: Oh, ein Kühlschrank mit Spitznamen! Sehr interessant und so eine liebenswerte Geste! Nun bin ich doch sehr gespannt auf Ihre bunte Mischung. Das Publikum bestimmt auch, oder?!
                                                               (Klatschen, JA-Rufe…)

    UT: Ach, wo soll ich bloß anfangen? Mein Bauch ist immer voll mit Gemüse und Obst. Ich habe hier so ein paar Junkies, was das betrifft… Was nie ausgeht und wie durch Zauberhand immer vorhanden ist sind Zucchinis, Paprika, Karotten und kleine Cocktailtomaten. Darauf wird großen Wert gelegt. Und Salatherzen! Die werden ganz besonders gerne abends roh geknabbert.

I: Oh wie schön, ich sehe schon, bunt war der richtige Audruck. Da tummeln sich allerhand Farben in Ihrem Bauch und zudem so gesund. Gibt es auch etwas, das nicht ganz so vorbildlich ist?
    UT: Da muss ich nicht lange darüber nachdenken! Ha! IMMER, wirklich IMMER beherberge ich so einen mini 6er-Pack einer Art Pudding aus Milch-Schoko-Haselnuss-Creme. Mir ist der Name entfallen, ich glaube, er beginnt mit M und endet mit E. Täglich ruft das kleine Monsterchen danach und macht einen riesen Aufstand, wenn ich den Pudding nicht gleich rausrücke!
    UT: Und die Dame des Hauses kocht sehr gerne mit süßer Sahne oder auch Creme Fraiche. Sie sagt, das ist das sogenannte i-Tüpfelchen zum Abrunden. Mir soll´s nur recht sein. Je voller, je oller umso doller oder wie heißt das nochmal…?

I: Ich habe gehört, dass gerade eine ganz besondere Zeit für Ihren Bauch angebrochen ist. Wollen Sie uns das etwas näher erläutern?
    UT: Ja, gerne! Zurzeit ist Ramadan. Und während dieser Zeit gibt es ein paar Veränderungen. Zum Beispiel findet man täglich einen frisch angemachten Milchtrunk. Dieser besteht aus Datteln, Bananen, Erdbeeren, Kokosraspeln, Rosinen und ein paar kleingehackten Nüssen. Er wird morgens ganz frisch zubereitet und zieht dann bis zum Abend. Wenn die Sonne fast untergegangen ist, ist er scheinbar sehr süß und köstlich frisch. Darauf freuen sich dann alle. Sie zählen schon die Sekunden, bis sie ihn, von mir schön gekühlt, genießen dürfen.

I: Das klingt in der Tat sehr lecker! Vielleicht sollte ich Sie alle mal in den nächsten Tagen besuchen kommen…
    UT: Oh ja, Besuch ist immer herzlich gern gesehen! Gerade jetzt lohnt es sich sehr. Kommen Sie ruhig mit leerem Bauch. Neben Rohkost gibt es auch immer Reste vom Vortag, die weg müssen, damit ich wieder Platz habe für Neues.

I: Ahh, hahaha! Vielen Dank für die Einladung! Ich werde sie im Hinterkopf behalten. Leider ist unsere Sendezeit jetzt um. Gerne hätte ich mich noch weiter mit Ihnen unterhalten. Und nun zum Schluss, möchten Sie uns einen Wunsch verraten? Haben Sie Wünsche oder sind Sie wunschlos glücklich?
    UT: Einen Wunsch habe ich tatsächlich! Ich bin einfach zu klein. Ich wünschte mir, mein Bauch wäre viel größer, damit ich meiner Familie noch mehr zu Diensten sein könnte als bisher. Aber die Erfüllung dieses Wunsches liegt noch in ziemlich weiter Ferne… Nun ja. Danke, dass ich hier dabei sein durfte. Ich wünsche allzeit guten Appetit oder wie es bei uns auch manchmal heißt: Bil hana we schifa!
© monerls

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  1. Hey Monerl,

    was für ein cooler und gleichzeitig interessanter Beitrag! 😀 Richtig gut geschrieben und dieses Talkshow-Gefühl, hach herrlich. ^^ Einen netten Kühlschrank habt ihr da. Der Inhalt klingt auch gut. 😉

    Liebste Grüße
    Ella <3

    1. Liebe Ella,
      ganz lieben Dank für deinen Kommentar! Toll, dass du unseren Kühlschrank magst. Hahaha Dieses Interview ist mir aber nicht so flüssig aus der Feder gekommen. Umso mehr freut es mich, dass er so gut ankommt.
      GlG vom monerl

  2. Liebe monerl,

    ein sehr witziger Beitrag! Witzig, dass der Kühlschrank einen Namen hat.
    Der Trunk hört sich sehr lecker an.
    Karotten und Cocktailtomaten mag ich auch total gerne.

    Liebe Grüße
    Petrissa

    1. Juhuuu, du hast den Beitrag entdeckt! Hahaha Den Trunk mach ich dann mal extra für Dani und dich, wenn wir uns zu dritt treffen, ok?! Ihr hat er nämlich auch gefallen. 🙂
      GlG vom monerl

  3. Schöne Version!
    Meine Kühlschrank Unterhaltung ist etwas düsterer XD

    Und ich muss mich noch an das (hübsche) Design gewöhnen, guck immer 2x, ob ich auch richtig bin XD

    1. Klasse, dass du mein Interview magst! Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Aufgabe hinbekommen werde. Freut mich, dass sie ankommt.

      Ich selbst muss mich noch an dieses Design und die Farben gewöhnen. Bin noch nicht ganz zufrieden aber das hat nun Zeit. Will nicht wieder dran rumspielen. Brauch jetzt echt ne Pause, was das angeht. Ich hoffe, dass dein Satz nicht ironisch gemeint ist, insbesondere das “hübsch”… hahahaha
      GlG, monerl

      1. Irgendwie unterstellt man mir immer Sarkasmus, weiß gar nicht wieso 😛

        Nein, es ist einfach klarer und schlichter und übersichtlicher. Das du da noch Änderungen reinpacken willst, kann ich verstehen. Werkel heute noch an meinem Blog rum und es hat eine Weile gedauert, bis ich mit meinem Grunddesign zufrieden war 😀
        (auch wenn heute sich manche noch an dem Dunkel stören. Ich mag es. Es passt zu mir <3)

        1. Siehste mal, wie du rüberkommst! hahahaha

          Es freut mich sehr, dass dir das Design gefällt. Aber irgendwie fehlen mir die Blätter und ein bisschen mehr bunt. So schlicht bin ich eigentlich auch nicht. Aber ich weiß noch nicht, wohin die Reise gehen soll, deshalb bleibt es erstmal so, wie es jetzt ist.
          An dein schwarzes Design musste ich mich auch gewöhnen. Hat wirklich ne Weile gedauert! Bin froh, dass ich das überwinden konnte. 😛

          Wünsch dir ne tolle Woche. Musst du arbeiten am Feiertag oder ist sie für dich auch kürzer?
          GlG vom monerl

  4. Hi monerl,
    das ist ja witzig geschrieben – und ich bekomme Appetitit. Der Ramadan-Milchtrunk hört sich wirklich gut an. Lustig, dass euer Kühlschrank einen Spitznamen hat, das spricht für eine rege Nutzung.
    Ich hab mich für heute auch für das Interview entschieden:
    Hier mein Beitrag
    LG, Daniela

    1. Hey Daniela,
      Petrissa findet auch, dass der Trunk sich gut anhört. Dann werde ich ihn mal für euch extra zubereiten, wenn wir uns dann zu dritt treffen, ok?
      Ja, der Kühlschrank ist in reger Nutzung. 😀
      GlG, monerl

  5. Hey monerl,
    ich musste echt etwas lachen bei diesem wundervollen Interview. 😀
    Unser Kühlschrank daheim platzt meistens aus allen Nähten, weil meine Mutter so viel Essen von der Arbeit mitbringt. 😀 Deshalb kann ich das mit dem Platzmangel auch nur zu gut verstehe.
    Ich kann mir vorstellen, dass während dem Ramadan der Kühlschrank nicht sehr voll ist, mein Vater fastet ebenfalls. 🙂
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    Lisa ♥

    1. Hey Lisa,
      sorry, dass ich deinen Kommi jetzt erst freigegeben habe und so spät erst kommentiere. Er war im Spam-Ordner gelandet und ich hatte ihn deshalb nicht gesehen. Hatte die letzten Tage ein Problem mit den Mail-Benachrichtigungen, jetzt ist aber alles wieder behoben.

      Ich bemerke während des Ramadan keinen Unterschied zu vorher und nachher. Er ist eher sogar noch voller, da ich mehr kaufe, damit ich spontan beim Kochen bin, weil ja alles zu einer bestimmten Zeit fertig sein muss. Manchmal koche ich auch mehr, damit es für 2 Tage reicht. Das braucht dann wiederum auch Platz im Kühlschrank. 😀
      Deinem Vater wünsche ich noch einen schönen Ramadan. Bald ist es geschafft und dann wird gefeiert. 🙂
      GlG, monerl

  6. Hallöchen,

    dein Kühlschrank ist definitiv bunter als meiner. Ich glaube, meiner würde nur schimpfen, dass ich so ungesund esse. Viel zu wenig frisches Gemüse.
    Ramadan .. ich glaube, mir würde es total schwer fallen, das durchzuhalten. Vor allem jetzt im Sommer, wo die Tage so lang sind.

    Gruß Isbel

    1. Hahahaha, was gibt es denn so Ungesundes bei dir im Kühlschrank? Ich muss gestehen, dass mein Mann und die Kinder am meisten von diesem gesunden Zeugs essen. hehehe Obwohl ich Gemüse auch mag, wäre ich für mich alleine oftmals zu faul, damit zu kochen.
      Mein Mann fastet, die Kinder und ich schlemmen den ganzen Tag über. Er sagt, dass man sich wohl recht schnell daran gewöhnt. Ist scheinbar in erster Linie eine Kopfsache, wie bei vielem. Aber unsere Sommer sind schon ne Herausforderung!
      GlG, monerl

      1. Also mein Kühlschrank hat eigentlich immer das gleiche drin: Frischkäse, Margarine, Scheibenkäse, Eier, Äpfel, Joghurt oder Quark und Schokolade. Ab und an verirrt sich auch eine Paprika oder Mohrrüben (das Wort sieht irgendwie falsch aus) hinein.

        Aber Trinken darf man im Ramadan doch auch nicht, oder? Das stelle ich mir hart vor bei den aktuellen Temperaturen

        Gruß Isabel

        1. Wobei das auch alles sehr gut klingt. Haben wir auch, wir sind auch so Käsefreaks. 🙂 Nur die Schoki darf da nicht rein! NEIN, NEIN! 😛

          Genau, trinken darf man auch nicht. Aber es sollten auch nur ganz gesunde Menschen fasten, die auch keine gefährliche Arbeit haben. Z.B. Wenn ein Bauarbeiter auf dem Gerüst fastet und nichts trinkt und isst, könnte das gefährlich werden, für ihn und andere.
          GlG vom monerl

  7. Hallo 😀 oh wie wunderbar witzig dieser Beitrag geworden ist! 😀 Super gut umgesetzt und ich freue mich schon auf mehr Texte von dir!
    Hab ein tolles Wochenende!

    1. Hey Elizzy,
      dass der Beitrag recht humorvoll geworden ist, hat sich im Laufe des Schreibens entwickelt. Ursprünglich war das so gar nicht geplant. 😀 Bin schon sehr auf die Themen vom Juni gespannt!
      Dir auch ein schönes Wochenende,
      glG vom monerl

  8. Hallihallo, da bin ich auch schon!
    Das war ein wirklich lustiges, erfrischendes Interview mit deinem Kühlschrank! Das mit dem Abrunden der Gerichte mit Sahne oder Creme Fraiche kenne ich zur Genüge… darüber würde sich mein Kühlschrank wahrscheinlich auch beschweren. 😀
    Dieser Milchtrunk klingt übrigens richtig lecker! Es ist so schön, wenn man ab und an Kulturen kennenlernt, die man selber so noch nicht kannte. Esst und trinkt ihr während des Ramadans denn auch andere Sachen, oder ist der abendliche Milchtrunk der einzige Lichtblick am Tag, was die Nahrung angeht? 🙂 Ich bin herrlich unwissend, man merkt es schon. 😀
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

    Liebste Grüße,
    Ida

    1. Liebe Ida,
      toll, dass dir das Interview gefällt! Es war nicht leicht, diese Schreibaufgabe zu lösen.

      Nein, der Milchtrunk ist nicht der einzige Lichtblick. Hihi Während des Fastens wird ja nicht gegessen und nicht getrunken. Historisch gesehen wird das Fasten mit einer Dattel gebrochen. Damit der Magen nach so einer lange Zeit ohne Nahrung nicht belastet wird. Eine Dattel ist süß und nahrhaft. Und so ist auch dieser Milchtrunk irgendwann entstanden. Diese Trunktradition hat mein Mann aus Ägypten mitgebracht. Seine Familie macht das (auch heute) noch so. Der Trunk ist jedenfalls sehr erfrischend und lecker. Danach gibt es ganz normales Essen / Abendessen. Unwissenheit ist kein Verbrechen! 😉 Wenn du noch was wissen willst, frag ruhig. Ich antworte, wenn ich kann.

      Danke für deinen schönen Kommentar,
      GlG vom monerl

    1. Ui, du warst aber schnell! 😀
      Freut mich, dass ich dich pünktlich zum Wochenende erheitern konnte! Ein Lächeln am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen oder wie war das nochmal…?! Hab auch ein schönes Wochenende.
      Herzliche Grüße vom monerl

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