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[Blogger-Adventskalender + GEWINNSPIEL] Socke 5 – Interview mit JASMIN JÜLICHER

5. Dezember 2018

Ihr Lieben,

der heutige Bartzipfel ist eine Socke, denn heute macht der Blogger-Adventskalenders von Mona Tintenhain Halt bei mir! Dieser Adventskalender ist schon seit vielen Jahren fester Bestandteil der Bloggerwelt und ich freue mich, dieses Mal ein Teil davon zu sein.

Was versteckt sich in der heutigen Socke?

Ich möchte euch die Selfpublisherin Jasmin Jülicher vorstellen, die gerade eben erst den zweiten Teil ihrer Steampunk-Reihe “Der Hüter” herausgebracht hat. Ich habe damals Teil 1 gelesen und rezensiert und war von der Geschichte sehr angetan! Ich stehe hinter Jasmins Projekt und möchte ihr als Selfpublisherin die Möglichkeit geben, sich und ihr Buch einer breiteren Masse vorzustellen. Lernt Jasmin nun kennen und wenn ihr mögt, könnt ihr  am Ende noch in den Lostopf für Band 2 springen und mit etwas Glück, gehört er in einer Woche euch und wird (hoffentlich) pünktlich zu Weihnachten unter eurem Baum liegen.

Vor einem Jahr habe ich Jasmin schonmal interviewt. –>HIER<– geht´s zu den Fragen vom letzten Mal!

 

© Jasmin Jülicher
© Cover / Illustration Hannah Böving

Klappentext
Narau 1888 Freiheit. Das erhoffen sich Alexander, Nic und Oliver nach ihrer Flucht aus Biota.
Doch direkt bei ihrer Ankunft in der Stadt Narau werden sie festgenommen und als Sklaven verkauft. Ihre neue Besitzerin verspricht ihnen zwar, sie gehen zu lassen – aber nur wenn sie ihre Tochter finden, die wie sechs weitere Menschen verschwunden ist.
Doch als die Leiche einer der Vermissten auftaucht, geht es plötzlich nicht mehr nur um Entführung. Und die Zeit für die Ermittlung verrinnt …

Band 2 der Steampunk-Krimi-Reihe
Der Roman ist ein Krimi mit wenigen leichten Fantasy – (Steampunk-) Elementen. „Stadt der Asche“ ist nach „Stadt der Tiefe“ der zweite Band der „Der Hüter“-Reihe.

Wie fühlst Du Dich, nachdem Du nun den nächsten Schritt gemacht hast? 

Jasmin: „Der nächste Schritt“ klingt so einfach. Dabei beinhaltet die Veröffentlichung eines Romans so viele Schritte. Und ich bin noch nicht mit allen fertig.

Aber auf jeden Fall freue ich mich, dass die Veröffentlichung meines zweiten Steampunk-Krimis bevorsteht und auch, dass die Testleserin schon mal begeistert war (man hat ja doch immer ein wenig Angst vor der Reaktion 😀 )

Auch dieses Mal gab es eine Crowdfunding-Kampagne. Was wäre passiert, wenn die geforderte Summe nicht zusammengekommen wäre?

Jasmin:  Falls die geforderte Summe nicht zusammengekommen wäre, hätten die Unterstützer ihr Geld zurück erhalten und ich hätte versucht, die Summe für den Druck auf anderem Weg zusammenzubekommen.

Was ist das Schönste, das Dir in den letzten 12 Monaten passiert ist? 

Jasmin:  Die Reaktionen meiner Leser auf „Stadt der Tiefe“ waren das Schönste. Wenn man zum ersten Mal auf der Straße angesprochen wird und jemand sagt „Hey, deinen Roman fand ich übrigens toll“, dann ist das schon ein besonderer Moment 😀

Auf was hättest Du im letzten Jahr am liebsten verzichtet?

Jasmin: Auf Probleme bezüglich anderer Bücher und Stress mit der Druckerei. Und darauf, „Stadt der Asche“ im Lektorat halb wieder umzuschreiben, aber hey, dann müsste ich im ersten Entwurf einfach alles perfekt machen, wenn ich mir das ersparen will 😉

Wenn Du zurückblickst: Fiel es Dir leichter diesen Fortsetzungsband zu schreiben oder Teil 1? 

Jasmin:  Auf jeden Fall die Fortsetzung. Ich hatte die Protagonisten quasi schon fertig und auch mehr Erfahrung darin, zu schreiben und Szenen zu planen. Daher ging alles schneller und geordneter vonstatten.

Was machst Du, damit Du die Logik in der Reihe nicht verlierst? Ich stelle mir vor, dass es gar nicht so einfach ist den roten Faden über 5 Bände zu behalten!

Jasmin: Den Grundplot habe ich schon beim ersten Roman festgelegt. Es arbeitet also alles auf ein bestimmtes Ende hin. Und in den einzelnen Büchern gibt es ja eigenständige Kriminalfälle, die quasi mit der „Gesamtlogik“ der Reihe nicht interferieren 😀

Welcher Teil / Abschnitt im Buch hat am meisten von Dir gefordert und warum?

Jasmin: Zum einen das Ende. Die Endszene habe ich insgesamt viermal umgeschrieben, weil mir da immer irgendetwas fehlte, Figuren sich unlogisch verhalten haben oder ich sie auf einmal einfach doof fand. Und gerade die letzte Szene ist natürlich auch nochmal besonders wichtig (zumindest in meinem Kopf).

Zum anderen gibt es eine Szene in dem Buch, in der in einer Arena gekämpft wird. Die Szene war nicht ganz einfach, weil dort besonders viele Emotionen beschrieben werden mussten. Warum, das müssen die Leser am besten selbst sehen, ich will ja nicht spoilern 😉

Hast Du mittlerweile eine Schreibroutine entwickelt oder wie bringst Du Deinen Brotjob mit dem Schreiben zusammen? 

Jasmin: Ich zwinge mich dazu, jeden Tag zu schreiben. So kommt man mit jedem Projekt weiter und wenn es nur ein ganz kurzes Stück ist.

Hast Du derzeit mehrere Projekte oder konzentrierst Du Dich ganz auf die Hüter-Reihe?

Jasmin: Ich habe dieses Jahr auch noch den ersten Teil einer Reihe mit dem Namen „Ferias“ veröffentlicht. Der zweite Teil dazu ist auch bereits geschrieben, parallel zu dem dritten „Der Hüter“- Teil. Dazu schreibe ich gerade an einer Idee zu einem Steampunk-Märchen und schreibe hin und wieder auch Kurzgeschichten für Ausschreibungen.

Was machst Du, um Dich in Bezug auf das Schreiben weiterzu-entwickeln? 

Jasmin: Wenn mir Ausdrücke in anderen Büchern, die ich selbst lese, gefallen, schreibe ich sie mir auf. Vor allem, wenn es darum geht Handlungen zwischen wörtlichen Reden einzubauen.

Zusätzlich lese ich mir Schreibtipps auf verschiedenen Websites durch und überlege, ob ich diese auch für meine Romane umsetzen möchte.

Konntest Du innerhalb des letzten Jahres für Dich neue und wichtige Kontakte knüpfen?

Jasmin:  Auf jeden Fall. Ich bin im letzten Jahr der Selfpublisher-Gruppe „Die bunten Hunde“ beigetreten. Wir sind eine Gemeinschaft aus Selfpublishern, die gemeinsame Aktionen wie beispielsweise den Besuch einer Messe planen und somit plant und erreicht man viel mehr, als man es alleine könnte.

Noch dazu war ich dieses Jahr auf dem Selfpublishing-Day. Das war auch sehr interessant und lehrreich, um sich selfpublishingmäßig weiterzuentwickeln und um neue Kontakte zu knüpfen.

Bist Du gerne Selfpublisherin oder hoffst Du, dass die Hüter-Reihe irgendwann doch bei einem Verlag unterkommt?

Jasmin: Es kommt auf den Verlag an, ob ich die Reihe dort unterbringen wollen würde. Nach einigen Erfahrungen der letzten Jahre weiß ich, dass Verlag nicht gleich Verlag ist.

Und ich muss sagen, ich bin tatsächlich gerne Selfpublisherin. Selbst zu entscheiden und selbst über die eigenen Romane bestimmen zu können, gibt einem sehr viele Freiheiten.

Was würdest Du jemandem raten, der auch ein Buch schreiben möchte?

Jasmin: Einfach machen. Und vor allem auch durchziehen, das ist das Wichtigste. Denn den Anfang zu schreiben ist immer leicht. Die ersten ca. 30 Seiten schreiben sich quasi von alleine und dann wird es anstrengend. Dann muss man sich über den Lauf der Story wirklich klar werden und das Schreiben fällt einem nicht mehr so leicht. Diesen Punkt muss man überwinden, wenn man wirklich ein Buch schreiben möchte.

Was ist Dein zweitliebstes Hobby neben dem Schreiben?

Jasmin: Den Platz teilen sich Fitness und alle möglichen Arten von Spielen wie Videospiele und Gesellschaftsspiele. Dabei gilt bei den Gesellschaftsspielen im Allgemeinen, je komplexer, desto besser.

Hat sich, seit Du schreibst, Dein Blick auf Bücher, wenn Du selbst liest, verändert?

Jasmin:  Ja, und das ist teilweise wirklich furchtbar. Ganz oft korrigiere ich beim Lesen in Gedanken bestimmte Stellen in Bücher, überlege, wie sie besser klingen würden, und erwische mich dabei, wie ich Sachen streichen möchte.

Und wie vorher bereits erwähnt, achte ich auf interessante Ausdrucksweisen und darüber vergesse ich ab und zu, den Inhalt auch wirklich mitzulesen.

Und da unser Gespräch Teil eines Adventskalenders ist, jetzt noch ein paar weihnachtliche Fragen:

Liest Du Weihnachtsbücher? Wenn ja, welchen Tipp kannst Du uns geben?

Jasmin: Es gibt Weihnachtsbücher? 😀 Wenn ja, dann habe ich tatsächlich noch keine gelesen. Aber ich habe eine Mini-Anthologie bestehend aus drei Horrorgeschichten zur Weihnachtszeit namens „Tote Weihnacht“ unter Pseudonym veröffentlicht.

Isst Du gerne Weihnachtsplätzchen? Welche magst Du am liebsten?

Jasmin: Ich liebe Weihnachtsplätzchen. Am liebsten Zimtsterne, aber die müssen noch weich von innen sein, dann sind sie perfekt.

Stellst Du einen Weihnachtsbaum auf?

Jasmin: Auf jeden Fall, ein Weihnachtsbaum gehört für mich dazu.

Gibt es am Heiligen Abend einen speziellen Ablauf, der sich jährlich so oder so ähnlich wiederholt?

Jasmin: Am Heiligen Abend esse ich mit meinen Eltern und meinem Bruder zusammen. In den letzten Jahren haben dabei mein Bruder und ich die Kontrolle an uns gerissen und bereiten immer ein neues Drei-Gänge-Menü zu.

Was verbindest Du mit der Adventszeit bzw. Weihnachten?

Jasmin: Gemütliches Lesen vor dem Kamin, leckere Gerüche wie Plätzchen und Tannengrün und einfach eine schöne Zeit, die man mit der Familie verbringt. Ach ja, und panische Menschen, die noch nicht alle Geschenke beisammen haben 😀

Liebe Jasmin, 

herzlichen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast mich in meiner bunten Welt zu besuchen und im Adventskalender gerne das 5. Türchen für uns geöffnet hast!

Da ja bald Weihnachten ist, möchten wir die Leser gerne vorab beschenken. Und da Dein Buch unter die Leute kommen soll, gibt es als heutigen Gewinn Dein neues Buch „Der Hüter – Stadt der Asche“ zu gewinnen.

Welche Frage möchtest Du den potentiellen Gewinnern stellen? Wie können Sie sich Dein Buch „verdienen“?

FRAGE:
Was ist für euch wichtiger: Die Charaktere, die Handlung oder das Setting eines Buches? Und warum? (Und „alles“ sagen, gilt übrigens nicht :P)

Ich wünsche Dir nun noch eine tolle Adventszeit und viele spannende Ideen für die nächsten Bände der Hüter-Reihe!

Herzliche Grüße,

das Monerl  

Über das Gewinnspiel

Falls wir nun euer Interesse an dem Buch geweckt haben, könnt ihr jetzt beim Gewinnspiel mitmachen. 

Wer in den Lostopf für “Der Hüter – Stadt der Asche” springen möchte, der beantwortet mir bitte hier unten im Kommentarfeld des Blogs Jasmins Frage:

Was ist für euch wichtiger: Die Charaktere, die Handlung oder das Setting eines Buches? Und warum?

Unter allen, die bis Mittwoch, den 12.12.2018 bis 23:59 Uhr eine Antwort auf die oben genannte Frage einreichen, wird das Hardcover verlost.

Alles weitere zum Gewinnspiel und die Teilnahmebedingungen findet ihr HIER! Ich freue mich auf eine rege Beteiligung und eure Antworten!

 

Die 4. Socke wurde gestern auf dem Blog Lieblingsleseplatz geöffnet.

Morgen könnte ihr in die 6. (Nikolaus) Socke auf dem Blog Appledore schauen.

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  1. Was ist für euch wichtiger: Die Charaktere, die Handlung oder das Setting eines Buches? Und warum? (Und „alles“ sagen, gilt übrigens nicht :P)
    Das ist eine schwierige Frage und kommt immer auf das Buch an…… aber stimmig müssen die Handlungen, das Setting und auch die Charaktere eines Buches sein.
    Wenn ich von den ersten 20 Seiten beim Lesen des Buches gefesselt werde, weiß ich dass die Handlung gut ist… Gelingt es der Autorin die Charaktere z.B. bei Frauenromanen gut herauszuarbeiten, spielen Handlungen und Setting eine untergeordnete Rolle….

  2. Hallo und herzlichen Dank für diese tolle Socke und die schöne Verlosung! Mir ist in Büchern eindeutig die Handlung am wichtigsten. Nur wenn die Handlung stimmt, bleibe ich bei einem Buch hängen. Ich lese mir auch immer die Inhaltsbeschreibung zu einem Buch durch. Nur wenn mich die Story anspricht, greife ich zu. Die Handlung ist für mich das A und O in einem Buch.

    Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent
    Katja

  3. Hallo monerl!

    Das ist wiedereinmal ein richtig toller Beitrag von dir! Ich liebe die Bücher von Jasmin und hab Teil 1 verschlungen. Vor einiger Tagen ist ein Interview bei mir online gegangen, in dem ich mit Jasmin durch das Buch wandere und sie mir die Stadt zeigt (nur, falls es dich interessiert 😀 ).

    Jetzt aber zu deiner Frage. Die nihct leicht zu beantworten ist, denn ich finde, es kommt stark auf die Geschichte an. Manchmal sind es die Protagonisten, die die Geschichte tragen und sie perfekt machen und manchmal ist es die Hintergrundgeschichte, die alles erst wirklich perfekt macht. Und dann kommt der Handlungsort, ohne den die Geschichte und die Protagonisten einfach nicht wirken, wenn er blöd gewählt ist.
    Stellen wir uns nur mal vor, Harry, Ron und Hermine hätten nicht gegen den, dessen Name nicht genannt werden darf, gekämpft, sondern gegen Wurmschwanz. Und Ort wäre nicht Hogwarts gewesen sondern das Haus der Dursleys. Es wäre möglicherweise nicht so spannend und so magisch gewesen.
    Oder Alexander würde nicht in der Stadt der Tiefe leben, mit dem Wissen, dass es nichts mehr auf der Welt gibt. Und er würde alleine den ersten Teil bestreiten, ohne Hilfe.
    Ich finde, dass alle drei Dinge alleine funktionieren können, wenn man es richtig anstellt, aber dass sie nur in Kombination ihren wirklichen, großen Zauber entfalten und den Leser in ihren Bann ziehen. Figuren können toll sein, die Handlung kann toll sein, auch das Setting kann toll sein, aber gemeinsam sind sie eben so richtig klasse!
    (Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich Setting nehmen. Ich steh total auf Endzeit-Apokalypse-Städte, am liebsten mit Zombies. Allein so kann man mich sofort einfangen. 😀 )

    GLG
    Tilly

  4. Mir ist das Setting am wichtigsten, ich liebe es mir neue Welten vorzustellen, die Story ist mir natürlich auch wichtig.
    Danke für diese tolle Aktion

  5. Schwierige Frage, für mich ist alles wichtig aber ich glaube am Wichtigsten ist die Handlung für mich. Wenn diese in meinen Augen wenig Sinn macht, kann ich mit dem Buch nicht mehr viel anfangen.

  6. Hallo zusammen,
    ich bin wie viele hier eine begeisterte Vielleserin. Da kommt einem schon das eine oder andere Buch unter, bei dem man denkt …. die Charaktere sind schlecht ausgestaltet, die Handlung ist lahm oder zieht sich unendlich und das Ende wird in 2 Seiten abgehandelt. Also muss ich doch leider sagen ist mir alles wichtig. Ein Buch mit gut ausgearbeiteten Charakteren aber lahmer Handlung ist genauso schlecht zu lesen wie schlecht ausgearbeitete Charaktere (mit denen man sich sicherlich auch nicht identifiziert) und dafür einem spannenden Verlauf. Ein gutes Mittelmaß bzw. die Mischung machts aus.
    Schönen Abend.
    Gruß Verena

  7. Hallo, danke für die Chance. Auf diese Geschichte bin ich schon lange neugierig.
    In meinen Augen steht und fällt eine Geschichte mit der Hauptfigur. Das Setzung mag außergewöhnlich und abwechslungsreich sein, die Handlung spannend, aber kann sich der Leser nicht mit der Figur identifizieren oder findet sie unsympathisch, kann die Geschichte ihn nicht begeistern. Wichtig ist auch eine Figur, die nachvollziehbar handelt und Motive für ihre Entscheidungen ist. Auch sollte sie im Laufe der Handlung eine Entwicklung durchmachen.

    LG
    Violetta

  8. Hallo 🙂
    Ich finde die Handlung wichtig und das viel passiert, weil es mir sonst schnell zu langweilig wird. Aber die Protagonisten finde ich auch sehr wichtig und am besten ist es, wenn ich mich mit ihnen identifizieren kann.

    Liebe Grüße
    Jana

  9. Hallöchen,
    die Charaktere sind mir am wichtigsten, da ich nicht gerne Bücher lese, bei denen ich die Hauptfiguren nicht mag oder mich garnicht mit ihnen identifizieren kann.
    Setting ist natürlich auch sehr wichtig, jedoch finde ich die Charaktere noch wichtiger, sie erzählen ja auch meist die Geschichte 🙂
    Liebe Grüße

  10. Schwierig zu sagen. Das Setting ist mir wichtig, aber die Charaktere noch mehr. Mir ist wichtig, dass sie authentisch sind, tiefgründig, dass man zumindest teilweise Syphatie empfindet. Und am allerwichtigsten ist, dass eine Entwicklung stattfindet bei den Charakteren.

    Ich wünsche noch eine schöne erste Adventswoche,
    lieben Gruß, Melanie

  11. Hallo,

    haha, jetzt habe ich nach dem Interview aber mehr Fragen als vorher. 🙂 Was sind das alles für Schritte, bis zur Veröffentlichung? Und was sind die Unterschiede von Verlag zu Verlag?

    Zur Gewinnspielfrage: Die ist echt nicht einfach.
    Ich finde, eine Protagonist darf auf keinen Fall nerven. Wenn mich der Protagonist nervt, dann kann die Handlung noch so gut sein, dann breche ich das Buch vorher ab. (Nervig ist für mich kindisch und unreif). Das heißt aber nicht, dass der Protagonist total die sympathische Figur sein muss. Wenn es nachvollziebar ist, warum der Protagonist so ist, wie er ist, dann kann ich das gut annehmen. (siehe zB Das Lied der Krähen. Hier sind nicht alle Charaktere sympathisch, aber es wird sehr gut deutlich, warum sie so sind, wie sie sind und dadurch werden sie liebenswert.)
    Mit einem gut ausgearbeitetem Protagonisten, kann die Handlung und das Setting schwächeln.

    Das funktioniert aber für mich auch umgekehrt. Ist der Charakter nicht so tief und detaliert gezeichnet, funktioniert es für mich, wenn die Handlung es auffängt. Ich würde sogar sagen, bei den meisten Büchern schwächelt der Protagonist (im Sinne, dass der Charakter eben nur an der Oberfläche bleibt und nicht in einem total lebending wird), aber die Handlung reißt es raus. Das werden bei mir allerdings nie 5 Sterne Bücher. Damit das Buch 5 Sterne bekommt, muss der Protagonist in mir lebending werden und einen Eindruck hinterlassen. So, als hätte ich die Person real kennen gelernt.
    Somit ist meine Antwort wohl: Der Charakter.

    Mit dem Setting kann man dem Buch (in meinen Augen) das i Tüpfelchen aufsetzen. Ein Setting das berauscht oder die Vergangenheit lebending macht, ist ein ganz besonderes Schmanckerl. Aber es reißt das Buch nciht raus, wenn Charakter und Handlung nicht passen.

    Die Fragen haben Spaß gemacht! Danke
    Liebe Grüße
    Petrissa

    1. Liebe Petrissa,

      danke für die ausführliche Antwort, und ja, nervige Hauptcharaktere sind schwer zu ertragen und ich hoffe ganz ehrlich, dass ich solche nicht geschrieben habe 😀

      Und entschuldige bitte, dass ich durch das Interview noch mehr Fragen aufgeworfen habe, das war natürlich der Plan 😛
      Nein, Quatsch, das wären nur höchst lange Antworten geworden und das kam mir in einem Interview ein wenig zu viel vor.
      Aber ich beantworte dir die Fragen natürlich gerne 🙂
      Also, die Schritte zur Veröffentlichung:
      – Idee, Ausarbeitung des Plots / der Charaktere, das Schreiben
      – 1. Überarbeitung allein
      – Anfragen beim Lektorat, wann es ein Zeitfenster zur Überarbeitung gibt
      – Kontaktieren der Coverdesignerin, Übermittlung von Ideen (oder auch gleich des ganzen Manuskripts, wenn man wie ich absolut keine Ahnung hat, was auf das Cover soll)
      – 1. Durchgang Lektorat überarbeiten, das beinhaltet sehr viel Streichen und Ändern, Überarbeitung der Charaktere, Finden von und Ärgern über Plotholes
      – 1. Entwurf Cover > Änderungen
      – 2. Durchgang Lektorat, Änderungen von ein paar Szenen, Schleifen der Sprache
      – Entwurf des Klappentexts (Und ja, Klappentexte gehen nicht so gut von der Hand wie irgendwelche Buchszenen 😀 )
      – 2. Entwurf Cover / Ausarbeitung
      – 3. Durchgang Lektorat, Suchen nach Fehlern
      – Layout, Suche nach Illustrationen die thematisch und handwerklich zum Buch passen, Auswahl der Schrift etc.
      – Anfragen bei der Druckerei (und dann genervt sein von der Druckerei, das ist offenbar ein sehr wichtiger Schritt muss ich jedes Mal feststellen)
      – Ankündigung des Titels beim Vertrieb, Ausfüllen der Buchmeldung
      – Überlegen, wo das E-Book hochgeladen wird
      – Probedruck bestellen
      – Falls der Probedruck ok ist (was er übrigens nicht war) kann die erste Auflage gedruckt werden

      Und zwischen den ganzen Schritten gibt es noch allerhand Kleinkram (oder auch noch eine Crowdfunding-Kampagne 😀 ).

      Und zu den Verlagen … Nun, ich würde sagen, jeder Verlag behandelt seine Autoren anders und bietet ihnen noch dazu andere Möglichkeiten. Und Verlage gibt es heute auch in allen möglichen Größen und jede davon hat sicher ihre Vor- und Nachteile.

      Ich hoffe, ich konnte ein paar deiner entstandenen Fragen beantworten 😀

      Liebe Grüße und noch eine schöne Weihnachtszeit!

      Jasmin

  12. Die Charakter und die Handlung sind mir am wichtigsten. Wenn mir die Charakter unsympathisch sind hab ich schon gar keine Lust mehr, weiterzulesen. Und die Handlung ist wichtig, weil es beim Lesen nicht langweilig werden sollte.

    LG Martina

  13. Super, dass auch mal etwas über unbekanntere Selfpublisher berichtet wird. Danke dafür!

    Ich muss sagen, dass ich bisher weder von der Autorin noch dem Buch etwas gehört hatte, aber als ich das Cover gesehen hab, wollte ich sofort mehr erfahren… wunderschön! Da muss ich zugeben, dass das Cover bei mir schon auch sehr wichtig ist.

    Ich beantworte die Frage mal andersrum: Das Setting ist mir am unwichtigsten. Ich habe schon Bücher gelesen/gehört deren Setting wunderschön war, aber der Rest hat einfach nicht gepasst. Wahrscheinlich ist mir die Handlung am wichtigsten, aber wenn nicht mindestens ein interessanter Charakter dabei ist reicht dies auch nicht zu einem perfekten Buch.

  14. Also das Setting ist mir am unwichtigsten. Ich muss Bezug zu den Protagonisten finden, damit ich mitfiebern kann. Natürlich ist die Handlung am Wichtigsten. Wenn da kein roter Faden ist oder nicht nachvollziehbar, kann ich damit nichts anfangen.

  15. Oh ich finde es wirklich ganz schwierig, diese Frage zu beantworten. Denn es muss ja eigentlich alles irgendwie zusammen passen. Aber am wichtigsten ist wohl, dass mir die Charaktere sympathisch sind. Ich muss mich irgendwie mit ihnen identifizieren können. Wenn das dann jemand ist, der mir im echten Leben eigentlich total unsympathisch wäre, dann macht mir das Lesen auch erst gar keinen Spaß und ich lege das Buch zur Seite.
    Ein Protagonist kann auch mal über schwächelnde Stellen in der Handlung oder im Setting hinweg retten.

    Aber damit es dann letztendlich ein wirklich gutes Buch ist, muss es schon insgesamt passen.

    Liebe Grüße
    Vanessa

  16. Die Charkter stellen erst für mich die Handlung fest und lassen die geschichte ansich laufen und erst zum Erlebnis machen!

    Wäre mega wenn ich Glück habe denn ich habe das Crowdfunding Projekt zu den Büchern täglich mit verfolgt!

    LG Jenny

    jspatchouly@gmail.com