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[Blogtour Syrien / Buchvorstellung + Gewinnspiel] Ich bin das Mädchen aus Aleppo – BANA ALABED

11. November 2018

Willkommen zum Tag 7, dem letzten unserer einwöchigen Blogtour “Syrien”!

Die ganze Woche haben Daniela, Petrissa und ich versucht euch den Krieg in Syrien und die Konsequenzen für die Menschen näherzubringen. So viele Syrer sind Flüchtlinge und mussten ihre Heimat verlassen. Manche sind innerhalb Syrien geflohen, andere ins nahe Ausland und viele machten sich sogar auf den lebensgefährlichen Weg nach Europa. Einige hatten Glück, viele andere leider nicht.

Heute möchte ich euch das kleine Mädchen Bana vorstellen, das während der Belagerung Aleppos eingeschlossen in der Stadt war und Angst um ihr Leben und das ihrer Familie hatte. Bekannt geworden ist sie durch ihre Twitterposts, die auf ihre Lage aufmerksam gemacht hatten.

In ihrem Buch erzählen Bana und ihre Mutter Fatemah im Wechsel und nehmen uns mit in eine schlimme Zeit.



#261 Rezension

© Bastei Lübbe Verlag

Buchbeschreibung


Bana Alabed war sieben Jahre alt, als sie sich an die Welt wandte, um die Gewalt, die Angst, den Horror auszudrücken, die sie und ihre Familie im Bürgerkrieg in Syrien erlebten – per Twitter. Ihre Botschaften bewegten die Welt, sie gaben dem Elend und Millionen unschuldigen Kindern eine Stimme.
Ich bin das Mädchen aus Aleppo erinnert uns an die fast grenzenlose Kraft, die dem Menschen innewohnt, an den unermesslichen Mut eines Kindes, und an die Macht der Hoffnung. Es ist ein Buch, das uns alle verändern kann.

Meine Meinung

Ein sehr berührendes Buch!

Jeder Krieg ist schlimm! Ich leide mit jedem Kriegsopfer und mag mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es sich in Wirklichkeit anfühlen muss. Am allerschlimmsten trifft es aber die Kinder, die lieben kleinen und reinen Seelen, die eigentlich draußen spielen und das Leben erkunden sollten. Doch in diesem Krieg lernten Kinder ganz schnell die verschiedenen Geräusche und Alarme auseinanderzuhalten. Sie wurden zu Experten, die Bomben voneinander unterscheiden konnten.

“Wir konnten ja nicht ahnen, wie schlimm es werden würde. Hätten wir von Anfang an begriffen, wie es in Aleppo enden würde und welches Grauen uns erwartete, wären wir geflohen. So viele Menschen taten das, zumindest zu Beginn der Kämpfe, als es noch möglich war. Einigen erging es gut, aber wir hörten auch schreckliche Geschichten über Isolation und Armut und Schlimmeres, wenn Menschen in Flüchtlingslagern strandeten oder bei dem gefahrvollen Versuch starben, das Meer oder die Wüste zu durchqueren, um in Länder zu gelangen, die sie gar nicht haben wollten” (S.58/59)


Bana und ihre Familie hatten nicht geglaubt, dass es in Aleppo so schlimm werden würde. So schlimm, dass sie in ihrer geliebten Stadt eingeschlossen werden würden. Wie lebt es sich in einer Stadt, in der täglich Krieg herrscht und Bomben fallen? Unvorstellbar! Doch das Leben ging irgendwie weiter, mit all den ganzen Einschränkungen. Ab und zu musste man auch mal fröhlich sein und so feierte man auch die Feste, wie sie kamen.

Die Stadt wurde in Ost- und West-Aleppo geteilt, Menschen verschwanden, wurden eingesperrt. Mal vom Geheimdienst, mal von den verschiedenen Gruppierungen. So auch Banas Vater und einige Onkel, die alle glücklicherweise wieder nach Hause kamen. Doch die Angst ließ niemanden los. Jederzeit konnte man wieder verschwinden.

Und während all dieses Grauens sollte Bana noch ein weiteres Geschwisterchen bekommen. Doch wie sollte das gehen? Wo bekam man ein Baby, wenn Krankenhäuser beschossen wurden und durch die Belagerung kaum noch etwas in die Stadt kam?

“Der Krieg war Schuld daran, dass manche Babys krank geboren wurden. Ich sollte eigentlich einen kleinen Cousin bekommen, aber er war nicht lebensfähig, weil er keine Knochen hatte. Es gab nicht genug zu essen, und die Luft war ständig voll von schädlichen Chemikalien und Staub. Überall roch es nach Metall und brennendem Öl.” (S.69)


Das Baby wurde in der Türkei geboren. Die erste Flucht aus Aleppo. Danach wurde es für eine kurze Zeit ruhiger in Syrien und die Familie kehrte zurück, was sich als großer Fehler herausgestellt hatte, denn kurz darauf fing die große Belagerung Assads an. Während dieser Zeit war das Smartphone das einzige Fenster in die Welt. Bana und ihre Mutter twitterten an die Welt und erzählen, was vor Ort alles geschah und welche Angst sie hatten und die Welt antwortete! Der Hashtag #StandwithAleppo war geboren und wurde mehr als eine Million mal geteilt.

Bana und ihre Geschwister lernten was es bedeutet kein Zuhause und keine Medizin zu haben und von Durst und Hunger geplagt zu sein. Das Regime griff in Aleppo die von den Rebellen besetzten Gebiete an und scherte sich nicht um die Zivilbevölkerung, die durch all die Bomben sterben würde.

Durch Twitter gaben Bana und ihre Mutter den eingesperrten Menschen eine Stimme. Dadurch aber gelangten sie in den Fokus der Regierung, die nicht wollte, dass unkontrolliert Informationen nach außen drangen. Bana und ihre Familie war in Syrien nicht mehr sicher! Sie hatten Glück und wurden in die Türkei evakuiert, nachdem sie mit Bussen aus der Stadt geholt wurden. Endlich in Sicherheit!


Fazit

Die Geschichte und die Erlebnisse in diesem Buch haben mich sehr erschüttert. All das, was in diesem Buch beschrieben wurde sollten keine Menschen und vor allem keine Kinder erleben müssen! Der Teil, in dem immer die Mutter erzählt, ist so gestaltet, dass sie dabei an ihre Tochter schreibt. Es ist wie ein Tagebuch, das das Kind eines Tages erhalten wird, um sich zu erinnern. Ganz toll! Viele Fotos machen das ganze bildhaft vorstellbar. Insbesondere die Fotos aus dem Krieg, den zerstörten Häusern und den erschöpften Menschen machten mich sehr traurig.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! Es ist wichtig, dass wir immer wieder daran erinnert werden, dass dieser Krieg nur Leid produziert und alles dafür getan werden muss, damit er aufhört und die Zivilbevölkerung geschützt wird! Diese traumatisierten Leute brauchen endlich Ruhe und Frieden.


Über das Gewinnspiel

Falls ich nun euer Interesse an dem Buch geweckt habe, könnt ihr jetzt beim Gewinnspiel mitmachen. Der Bastei Lübbe Verlag war so freundlich und hat mir für die Verlosung ein ganz neues und eingeschweißtes Exemplar übergeben. 

Wer nun in den Lostopf für “Ich bin das Mädchen aus Aleppo” springen möchte, der beantwortet mir bitte hier unten im Kommentarfeld des Blogs folgende Frage:

Was ist für euch das Schlimmste an diesem Syrien-Krieg?

Unter allen, die bis Sonntag, den 25.11.2018 bis 23:59 Uhr eine Antwort auf die oben genannte Frage einreichen, wird ein Hardcover verlost.

Alles weitere zum Gewinnspiel und die Teilnahmebedingungen findet ihr HIER! Ich freue mich auf eine rege Beteiligung und eure Antworten!


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Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag, der mir freundlicherweise dieses tolle Buch als Verlosungsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Hier gibt es weitere Buchverlosungen

Bei Daniela:

“Aus Syrien geflüchtet – Ein autobiografischer Jugendroman” von Seif Arsalan

Bei Petrissa:

“Geflüchtet. Zu Hause in Deutschland, Daheim in Syrien” von Abdullah Al-Sayed

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  1. Das schlimmste ist, wie bei jedem Krieg, dass die Unschuldigen darunter leiden müssen und sterben. Die Machthaber, die die Faden ziehen, sitzen hingegen in Sicherheit in ihren Villen und sind sich oft keiner Schuld bewusst. Sie genießen ihr Leben, während ihre Bürger sterben, Kinder weinen, und Menschen flüchten.

    1. Liebe Julia,
      schön, dass du noch mitgemacht hast! Ich freue mich sehr, dass das Interesse am Buch sehr groß war. Gleich werde ich auslosen und den*die Gewinner*in bekanntgeben.
      GlG, monerl

  2. Krieg ist immer grauenvoll und ich kann gar nicht beurteilen, was “das Schlimmste” an diesem Syrienkrieg ist. Definitiv ist es aber etwas, worüber sich die Leute in Deutschland mehr informieren müssen. Die Twitterbeiträge habe ich auch schon gesehen und so seltsam es anmutet, dadurch einen Bekanntheitsgrad zu bekommen, wie die Familie, die das Buch geschrieben hat, so wichtig ist es auch, dass es solche Bücher gibt.

    1. Liebe Lena,
      viele haben ja die Mutter von Bana kritisiert, sie hätte ihre kleine Tochter für die Aufmerksamkeit “missbraucht”. Das sehe ich absolut nicht so. Der Krieg ist da, der Terror ist da und sie kämpften und flohen um ihr Leben, mit vielen anderen Menschen in ihrer Umgebung. Über Twitter, das war ein Hilfeschrei! Und weil wir Menschen eher wahrnehmen, wenn ein Kind das tut und die meisten Erwachsenen auf andere Nachrichten kaum reagieren, war es sehr klug von der Mutter, über die Tochter zu twittern. So wurde auch umgehend Hilfe geschickt. Gott sei Dank! Das hat nicht nur der Familie geholfen, sondern auch allen anderen, die mit ihnen eingeschlossen waren. Wenn man das Buch gelesen hat, sollte man merken, dass Bana ein sehr kluges und wissbegieriges Mädchen für ihr Alter ist. Sie wurde sicherlich nicht gezwungen. Und es ist wichtig, dass die Aufmerksamkeit auf den Syrienkrieg nicht abebbt. Denn er geht leider immer noch weiter und weiter. Die Menschen dürfen sich nicht an diese Situation gewöhnen.
      Danke für deinen Kommentar. Auch du bist im Lostopf.
      GlG, monerl

  3. Furchtbar finde ich das die meisten Menschen sich eine meist recht radikale Meinung zugunsten der einen oder der anderen Partei machen, nicht zuletzt da sie auch einseitig informiert werden, je nachdem wo man lebt, welche Medien man liest. Vorteilhaft ist es mehrsprachig zu sein da machen sich einige Türen auf die sonst verschlossen bleiben. Die Besonnenheit fehlt oftmals nicht nur bei den Politikern.
    Ich möchte die betroffenen Menschen natürlich nicht hinten anstellen, die die wahren Verlierer jeder Auseinandersetzung sind und glaube auch betonen zu müssen das Männer Menschen sind, die bei Tragödien welcher Art auch immer in den Medien kaum eine Bemerkung Wert sind, ausser das sie als Opfer gezählt werden.
    Die Entscheider sind nur ganz wenige die eine solche Tragödie hervorbringen und ja meistens sind es Männer. Es sind demnach auch wenige die einen solchen Krieg beenden könnten. 99% haben mit den Entscheidungen nichts zu tun und darunter sind Männer Frauen und Kinder gleichermassen.

    1. Hallo Jens,
      leider sind wir von den Medien abhängig. Wenn sie ihre Arbeit nicht gut machen und nur einseitig berichten, haben wir tatsächlich ein Problem, da hast du recht. Doch wer kann schon so viele Sprachen, um sich bei jedem Konflikt auch die der anderen anzuhören. Leider die wenigsten. Ich habe bei diesem Konflikt tatsächlich den Vorteil, dass ich die arabischen Nachrichten übersetzt bekomme. Somit fühle ich mich jedenfalls umfassend aufgeklärt.
      Bezüglich der Männer sprichst du hier auch einen traurigen Punkt an. Die Hetze, die männliche (arabische) Flüchtlinge über sich ergehen lassen müssen, ist schrecklich! Wenn man so viel über den Krieg und die Ursachen und Auswirkungen gelesen hat wie ich, kann man absolut nachvollziehen, warum zum einen überwiegend junge Männer fliehen und auch, warum sie nicht kämpfen. In Syrien gibt es keine zwei Parteien, für oder gegen die man sich als Mann entscheiden kann. Entweder man kämpft für den einen oder den anderen… Hier heißt es eher, ist man für oder gegen Assad. Ist man gegen Assad gibt es nicht DIE eine Gruppe, der man “beitreten” kann. Es ist so traurig. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, was diesen Punkt angeht. Ich empfehle dir auf jeden Fall das Buch von Kristin Helberg “Der Syrien-Krieg“. Wenn du es lesen möchtest, kann ich es dir im Rahmen der #Wanderbuch-Aktion zuschicken. Ich möchte gerne, dass viele Leute dieses Buch lesen und anfangen zu verstehen, WIE kompliziert dieser Krieg ist!

      Danke für deinen ausfürhlichen Kommentar. Auch du bist im Lostopf gelandet.
      GlG, monerl

  4. Hallo,

    das Schlimmste an diesem Syrien-Krieg ist, dass Europa dabei zuschaut, wie ein Dikator mit Hilfe von Russland und dem Iran seine Landsleute abschlachtet.

    “Syrien ist weit weg, was geht es uns an ….?”
    Das habe ich in den letzten 2 Jahren ganz oft gehört. Was es uns angeht? Wir liefern die Waffen für diesen Krieg.

    Ich muss Bashar Al Assad dankbar sein, ich habe tolle Menschen kennengelernt, die in meinem Haus Zuflucht mit Familienanschluss gefunden haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass ich diese Leute unter anderen Umständen kennengelernt hätte. In Frieden und als Urlauber in einem wunderschönen Land Syrien, von dem heute nur noch Schutt und Asche übrig ist.

    LG Babsi

    1. Hallo Babsi,
      es ist auch in meinen Augen schlimm, dass Europa sich nicht entscheiden kann, das Richtige zu tun. In meinen Augen wäre das Richtige, die Zivilbevölkerung zu schützen. Flugverbotszonen zu schaffe und sich dafür einzusetzen, dass KEINESFALLS Krankenhäuser, Schulen usw. beschossen werden dürfen.
      Die Syrer, denen du Zuflucht gegeben hast, können sich wirklich glücklich schätzen! Ich wünschte, es gäbe mehr solcher Menschen, wie du es bist! Dir wünsche ich weiterhin alle Kraft, so weiterzumachen, wie bisher!
      Bist im Lostopf gelandet.
      GlG, monerl

      PS.: Kannst du bitte mal in deinen SPAM-Ordner schauen, da müsste wohl die Bestätigungsmail gelandet sein, um sich für die Bloginfos einzutragen. Ich habe gesehen, dass du deine Mailadresse eingetragen aber diese Mail noch nicht bestätigt hast. 🙂

  5. huhu du liebe, schöne verlosung von dir, da versuche ich gerne mein glück.
    das schlimme ist eindeutig, das viele sterben, misshandelt oder ähnliches werden.. das überlebende, meistens die bilder ein lebenlang im kopf haben. das hab und gut einfach weg ist und man bei null beginnen müsste usw…
    ich kanns und wills mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn uns das passieren würde,…
    lg tpt1984@gmx.de

    1. Hallo Tanja,
      danke für deinen Beitrag und dein Interesse am Buch. Es ist alles so furchtbar, das im Krieg den Menschen passiert. So etwas vergisst man seinen Lebtag nicht, das stimmt. Bist im Lostopf gelandet!
      GlG, monerl

  6. Hi monerl,
    ich glaube, die Antwort liegt tatsächlich auf der Hand, das schlimme im Krieg ist immer, dass es die Unschuldigen trifft, die Kinder, die Schwachen. Und das gehört zu der Logik des Krieges, den man will ja grade den Gegner fertigmachen, die Bevölkerung und die Häuser, die Fabriken und das Land vernichten. Was für ein Irrsinn, oder? Wann wird endlich Schluß sein mit diesen ganzen Kriegen…
    LG
    Daniela
    Interview mit Seif und Gewinnspiel auf meinem Blog

    1. Hey Daniela,
      danke auch für deinen Kommentar! Hier will ja Assad an der Macht bleiben. Er kämpft in erster Linie gegen seine Bevölkerung und nicht gegen ein verfeindetes Land. Deshalb ist das in Syrien auch kein Bürgerkrieg, obwohl er oftmals so betitelt wird. Das Schlimmste für mich ist, dass hier ein Diktator mit Unterstützung von Russland und dem Iran explizit seine eigenen Syrer mit Fassbomben vergiften darf, Krankenhäuser und Schulen bombadiert und dafür NICHT zur Rechenschaft gezogen wird, obwohl genau DAS auch in einem Krieg nicht erlaubt ist. Der Dikator geht gegen seine Bevölerkung vor und merzt den Teil aus, der nicht so denkt wie er.
      Ich nehme deinen Beitrag auch als Bewerbung fürs Gewinnspiel, gell?!

      GlG, monerl

  7. Huhu, oh, das ist ja toll, dass du da sogar ein Verlosungsexemplar erhalten hast vom Verlag. Ich mache da gleich mal mit beim Gewinnspiel, denn das Buch steht schon seit einiger Zeit auf meiner Liste.
    Das Schlimmste an diesem Krieg (oder Krieg generell) ist, dass Unschuldige und Kinder mit reingezogen werden und ganze Existenzen zerstört werden und sie gleichzeitig ohnmächtig dabei zusehen bzw das am eigenen Leib qualvoll miterleben müssen. Diese Ohnmacht stelle ich mir einfach grauenvoll vor. Wir haben solches Glück dass wir zu einer Zeit in einem Land leben, wo es friedlich ist. Andere haben das nicht. Ich finde es so schlimm, dass Familien zerrissen werden.
    Nochmal ein Lob für eure Blogtour, find ich super, dass ich das Thema erneut in den Brennpunkt gestellt habt, um aufmerksam zu machen! Und gerade erst sehe ich, dass ja heute auch auf allen drei Blogs Gewinnspiele sind! 😉
    Lg, Kathrin

    1. Liebe Kathrin,
      ja, auf meine Anfrage bzgl. eine Verlosungsexemplars für die Blogtour hat der Verlag sehr freudig reagiert. Das fand ich toll!
      auch dir danke ich für deine Antwort! Das stimmt, keiner kann was für sein Glück nicht in einem Kriegsgebiet geboren worden zu sein! Deshalb müssen wir dieses Glück mit denen, die Pech hatten, teilen. Ganz nach Albert Schweizers Spruch: “Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.”
      Ich hätte mir gewünscht, gerade wegen des brisanten Themas, das seit Jahren an Aktualität nicht verliert, dass die Blogtour mehr Aufmerkamkeit bekommt. Aber jeder Leser ist Willkommen und trägt dazu bei, dass darüber gesprochen wird!
      Auch du bist im Lostopf gelandet.
      GlG, monerl

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