Afghanistans verborgene Töchter
Rezensionen | Sachbuch

[Buchvorstellung] Afghanistans verborgene Töchter – JENNY NORDBERG

4. Juli 2019

#294 Rezension
#WirLesenFrauen
#19für2019 #VomSuBbefreit

 

Buchbeschreibung

Sie wollen auf Bäume klettern und Drachen steigen lassen, anderen Leute auf der Straße in die Augen gucken und laut lachen, sprechen ohne Angst zu haben und zur Schule gehen. Undenkbar für afghanische Mädchen. Um ihnen ein freieres Leben zu ermöglichen und das Ansehen der Familie zu steigern, verkleiden afghanische Familien ihre Töchter als Jungen.

Jenny Nordberg traf Mütter, die in ihrer Kindheit einige Jahre als Junge gelebt haben und auch ihre Töchter als Söhne aufwachsen lassen. Sie sprach mit jungen Mädchen, die als Jungen aufgewachsen sind und vor der Pubertät »zurückverwandelt« und verheiratet werden sollen, und begegnete Frauen, die auch noch als Erwachsene als Mann leben.

In eindrucksvollen Porträts schildert Nordberg den Brauch der bacha posh und erzählt die bewegende Geschichte von Afghanistans verborgenen Töchtern.

 

Meine Meinung

Über dieses Buch bin ich letztes Jahr gestopert. Nach dem Lesen des Klappentextes war mir klar, dass ich das Buch unbedingt haben muss.

Afghanistan, ein Land, das quasi ausschließlich mit schlechten Nachrichten in den verschiedenen Medien auftaucht: Krieg, Taliban, Burkas, Unterdrückung der Frauen, Abzug der Amerikaner, Aufstockung der Bundeswehr vor Ort, Zwangsverheiratung unvm.

In diesem Buch schreibt Jenny Nordberg über ein Phänomen, über das sie zufällig während ihrer Zeit in Afghanistan gestolpert war: Töchter, die als Söhne erzogen werden.

Diese Mädchen haben nicht nur Jungenkleider an, nein, sie haben kurze Haare, sie spielen mit Jungs, sie benehmen sich wie Jungs, sie haben alle Privilegien von Jungs und sie werden überall als Söhne und Brüder vorgestellt. Und nach und nach wurde klar, dass es sich hier nicht um wenige Einzelfälle handelt, sondern, dass Mädchen, die als Söhne ausgegeben werden, nichts Neues in Afghanistan sind und dieses sogar in der Gesellschaft, bis zu einem gewissen Grad und Alter der Mädchen, akzeptiert wird.

Es gab immer jemanden, der eine Familie mit so einem “Sohn” kannte oder sogar selber so einen “Sohn” hatte. So fand Jenny Nordberg Zugang zu diesen Familien, “Söhnen”, zurückverwandelten Töchtern und auch älteren Frauen, die mit über 40 sogar noch das Leben eines verkleideten Mannes lebten. Viele waren offen und erzählten ihr ihre Geschichten, über die sie dann in dem vorliegenden Buch berichtet.

Wir lernen unter anderem Aziza kennen, die Abgeordnete im Parlament ist. Sie ist Zweitfrau und hat 4 Töchter. Die jünste ist ein verkleideter Junge. Dann ist da auch Zahra, der Wildfang. Sie ist 15 und will nicht heiraten und wieder eine Frau werden. Shukrias Schicksal kann einem nur sehr nahe gehen. Sie war bis einen Monat vor der Hochzeit noch ein Junge. Mit 17 musste sie doch noch heiraten und ist heute Mutter dreier Kinder und geschieden. Nader dagegen hatte großes Glück. Sie ist 35 und lebt immer noch ein verkleidetes Männerleben. Sie hofft, dass sie nun in diesem Alter für den Heiratsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen muss und endgültige ihre Ruhe haben wird. Auch Amir Bibi hat es geschafft. Mit ihren 45 Jahren wird sie niemand mehr behelligen. Sie kann ihr Leben als Mann weiterführen.

Unter der Talibanherrschaft war es sehr gefährlich als Mädchen oder Frau in Männerkleidung angetroffen zu werden. Zu dieser Zeit gabe es kaum noch solche bacha posh (ausgespr. als “batscha posch”), wie die verkleideten Mädchen in Afghanistan genannt werden.

Ein jedes Schicksal schnürte mir die Kehle zu. Denn, WIE SCHLIMM muss die Gesellschaft und das Leben von Mädchen und Frauen sein, wenn Familien in der Verkleidung ihrer Töchter eine Lösung für das Fehlen von Söhnen sehen und der Meinung sind, einen verkleideten Sohn zu haben ist besser als gar keinen!

Doch wie ist das für diese verkleideten Söhne? Alle sind sich darin einig, dass es besser und schöner ist ein Junge als ein Mädchen zu sein. Jungs dürfen raus, Jungs dürfen spielen, Jungs tragen Hosen und keine Burka, die ihnen die Sicht und die Bewegungsfreiheit nimmt. Jungs dürfen lachen, aufrecht gehen, anderen Menschen in die Augen schauen, arbeiten, ohne Begleitung raus gehen, große Schritte machen, Auto fahren unvm. All das dürfen die verkleidenten Mädchen während ihrer Jungenzeit auch machen. Doch, was ist danach?

Und wieder wird eines klar: Verkleidete Mädchen, die vor ihrer Pubertät noch rechtzeitig zurückverwandelt werden, können sich einigermaßen mit ihrem nachfolgenden eingesperrten Mädchen-Dasein abfinden, heiraten und Mutter werden. Wird der Zeitpunkt, der so in etwa bei 10 Jahren liegt, verpasst, streuben sich die Mädchen vehement fraulich zu werden, ihre Menstruation und weibliche Rundungen zu kriegen und ausschließlich darauf zu warten verheiratet zu werden, um dann wieder eingesperrt im Reich der Schwiegermutter bis ans Ende ihres Lebens zu sein, im Schnitt 4-8 Kinder zu kriegen, dem Mann zu gehorchen und sonst, bis auf die Hausarbeit, nichts zu tun zu haben.

Mädchen sind in Afgahnistan ausschließlich Heiratsware, für die die Familie Geld als Brautgabe bekommt und danach sind sie Gebärmaschinen. Ziel ist es natürlich dann so viele Söhne wie möglich zu bekommen. Die Geburt von Töchtern wird beweint, dieses Schicksal beklagt und nicht wenige Frauen müssen mit Gewalt rechnen, wenn sie mit Töchtern nach Hause kommen.

Bisher dachte ich immer, dass Saudi-Arabien das schlimmste Land der Welt ist. Doch nach diesem Buch rutscht Saudi auf den zweiten Platz. In Saudi ist immerhin die Schul- und Ausbildung von Töchtern und Frauen sehr wichtig. Dafür dürfen sie sogar ins Ausland, um gut ausgebildet wieder zurückzukommen. In Afghanistan wird Schulbildung für Frauen als unnütz angesehen. Viele Mädchen kommen über vier Schuljahre nicht hinaus.

Jenny Nordberg traf die oben genannten Mädchen und Frauen immer wieder während ihrer Zeit in Afghanistan. Am Ende des Buches gibt sie noch kurz Auskunft darüber, wie der Stand der Dinge für die Mädchen und Frauen war, als sie in 2014 das letzte Mal in Afghanistan war.

Azizas Schicksal ging mir sehr nahe. All ihr Kampf, ihre Ideologie und Vaterlandsliebe war verloren. Einst Politikerin, musste sie sodann wieder zurück in den Kreis der untätigen und gehorchenden Frauen, ohne Sohn, ohne Arbeit und Verdienst und das als Zweitfrau, von der Großstadt Kabul ins hinterste Land in ein enges Lehmhaus, ohne Perspektive für ein anderes Leben.

Mein Herz weint! Es weint für all die eingesperrten Mädchen und Frauen, die ihrer Freiheit, Kreativität, Geselligkeit, Entwicklung… beraubt wurden und für die es kein Entkommen gibt. Mein Herz weint, dass es in 2019 immer noch Länder gibt, in denen das Patriarchat so viel Macht hat und dass all die Unterstützung des Auslands und all die Gelder nichts bewirkt haben und in absehbarer Zukunft auch nichts bewirken und verändern werden.

 

Fazit

Ein trauriges Buch, das ich dennoch jedem empfehle! Es muss darüber gelesen und berichtet werden. All die Frauen, all ihre Schicksale, sie sollen nicht vergessen werden! Frauen sind Menschen, sie haben Rechte und Wünsche und dürfen nicht von Männern missbraucht, verkauft und ausgenutzt werden. Frauen verdienen Gleichbehandlung! In Afghanistan und überall auf der Welt! Frauen sind keine Ware, keine Roboter, keine Sklaven!

 

 

Wer noch mehr wissen will, kann die Seite bacha posh besuchen. Dort gibt es auf Englisch noch weitere Geschichten . Man kann auch noch mehr über die Autorin und das Buch erfahren.

 

 

Mit diesem Buch mache ich mit bei der Linkparty von Andreas Lesezimmer.

 

Interview mit der Autorin Jenny Nordberg, "The Underground Girls of Kabul"

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(BookTV, veröffentlicht am 17.06.2014)



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  1. Hallo monerl,
    danke nochmal für diesen Tipp. Das Buch ist sofort auf meine Wunschliste gewandert. Dass dieses Phänomen so weit verbreitet ist und zu einem gewissen Grad auch toleriert wird, war mir nicht bewusst. So richtig viel darüber gelesen habe ich auch noch nie. Wenn du dieses Buch so gerne hattest, dann wird dir “Die Hälfte des Himmels” auch gefallen. Ein weiteres Buch, das ich gelesen habe und das über die widersprüchlichen Verhältnisse, in denen Frauen leben, erzählt, ist “Sex und Lügen” von Leila Slimani. Vielleicht ist das auch was für dich 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Anja

    1. Hallo Anja,
      freue mich, dass ich mit meinem Tipp richtig lag! Das Buch liegt mir auch sehr am Herzen. Das Buch von Leila Slimani hatte ich auch schon im Auge. Werde es mir auf die Merkliste setzen. Danke dir!
      GlG, monerl

  2. Wow! Ich möchte dieses Buch auch gerne lesen. Ich bin ja glücklicher Weise heute bei meinem Buchdealer.
    Du hast es so prima beschrieben. Ich glaube es gibt noch mehr Länder, in denen du nichts bist, wenn du als Mädchen auf die Welt kommst. Wenigsten einmal für kurze Zeit alles wie ein Junge machen zu dürfen, kann bestimmt hilfreich sein. Mich wunderts immer nur, wie wenige der Frauen einen Aufstand machen und sich dem System (das übrigens meistens von den Frauen aufrecht gehalten wird) entgegen stellen.
    Schön, dass du bei meiner Linkparty mitmachst
    Andrea

    1. Hallo Andrea,

      ja, es gibt noch mehr Länder, die nichts für Frauen sind. Aber dieses hier toppt quasi keines. Wenn du das Buch gelesen hast, wirst du das sicherlich auch sagen. Ich lese ja viel aus und über die arabische Welt und informiere mich viel. Doch Afghanistan ist echt furchtbar!

      Ich sehe irgendwie keine Möglichkeit aus dem System auszubrechen. Und es ist auch, wie du sagst. Die Schwiegermütter unterstützen das System. Denn auch sie wurden in ihrer Jugend schlecht behandelt, insbesondere von ihrer Schwiegermutter und -familie. Wenn sie selber zu Schwiegermüttern werden, kosten sie das aus. Endlich thronen sie über der nächsten Frauengeneration und geben zurück, was sie aushalten mussten. Es ist zum Heulen!

      Man darf auch nicht vergessen, dass es dort immer noch die Taliban gibt. Sie herrschen nicht mehr, doch keiner weiß, wie es sein wird, wenn der Westen sich komplett von dort zurückzieht. Könnte sein, dass sie wieder versuchen werden die Oberhand zurückzugewinnen. Und die dulden keine Weiblichkeit in der Öffentlichkeit.

      GlG, monerl

  3. Hallo monerl,
    ich hab grad einen Kloß im Hals. Ich finde das wirklich schlimm. Nicht, dass Mädchen als Jungen verkleidet werden, sondern, dass es notwendig ist, weil Mädchen und Frauen so gar nichts dürfen. Wie absolut furchtbar. Was für ein Leben.
    Und wie effektiv, um eine Rebellion der Frauen zu verhindern. Wenn gar keine Möglichkeiten geschaffen werden, wie sie sich vernetzen könnten.
    Das Buch werde ich auch lesen.
    LG
    Daniela

    1. Liebe Daniela,
      ich wünsche dem Buch noch sooooo viele Leser*innen! Die meisten Leute haben ja gar keine Ahnung WIE gut es ihnen geht! Das Buch bringt einen auf den Boden der Tatsachen zurück! Wenn du magst, schicke ich es dir zum Lesen. Gib mir einfach Bescheid!
      GlG, monerl

      PS.: Da fällt mir gerade das letzte Wanderbuch über Syrien ein. Hat dein Kumpel es gelesen?

          1. Hi monerl,
            ich hab grade das dicke Buch “Quest” angefangen, aber so Sachen wie dieses-Buch-anfordern vergess ich ganz gerne mal, also lieber gleich. Und einen Zettel reinlegen: Zurückschicken an monerl 😀
            Dann bist du auf der sicheren Seite

              1. Oder “zurückschicken an Petrissa” 😀

                Ich würde es wirklich auch gerne lesen. Im Moment gerade nicht, aber ich vermute mal, dass Du es eh behalten wirst, Monerl, oder?

                Es ist einfach grausam. Und ja… die meisten wissen nicht, wie gut es ihnen geht.
                Ich bin gerade beim zweiten Band der Barbarossa Saga und es ist im Buch gerade eine 13 jährige bei der Geburt gestorben, weil sie einfach zu schmal war, um das Kind zu gebähren. Und dem Pfarrer war es wichtiger, das Kind kommt lebend zur Welt, um getauft zu werden, als dass die Frau/das MÄDCHEN überlebt. Das Baby ist gleich nach der Taufe gestorben, denn die Hebame musste die Mund zu Mund Atmung unterbrechen, weil der Pfarrer erst das Kind taufen wollte.
                Dass das Baby dann starb, war dem Pfarrer egal. Es war ja jetzt getauft.

                Ich erzähle das, weil es immer die Männer sind, die über den Körper der Frau bestimmen. Es hat mich so wütend gemacht, macht mich so wütend. Und ich denke ununterbrochen bei der Trilogie, wie froh und dankbar ich bin, in der heutigen Zeit UND in Deutschland geboren worden zu sein.

                Liebe Grüße
                Petrissa

                1. Ja, das Buch bleibt im Regal! Ist ein Herzensbuch geworden. Und da ich denke, dass sich die Situation in Afghanistan die nächsten 15 Jahre sicherlich nicht ändern wird, werden auch meine Töchter noch was von dem Buch haben. Falls es wider Erwarten Besserungen geben sollte, können sie dann im Buch nachlesen, wie schlimm es dort einmal war.

                  Wie krass, das in BARBAROSSA! Aber das war früher leider so. Furchtbar! Die Kirche als Organisation ist einfach ein Unding. Hat nichts mit Menschlichkeit zu tun. Das war früher so und ist heute auch immer noch so. 🙁

                  Ich stimme dir zu und sage für mich: Deutschland ist derzeit (noch) das weltbeste Land der Welt. Beste soziale Unterstützung, beste Freiheiten überhaupt, keine Todesstrafe, Demokratie, unabhängige Rechtssprechung, gute Wirtschaftslage, reiches Land… Wo gibt´s das noch so? Wenn ich auswandern müsste, würde für mich aus heutiger Sicht nur Kanada in Frage kommen!

                  Wenn dir also nach dem Buch ist, gib mir einfach Bescheid und ich schicke es dir zu. 🙂
                  GlG, monerl

  4. Huhu monerl,

    von diesem Phänomen habe ich ja noch nie gehört! Mir geht das Leben und Schicksal der Frauen schon durch Deine Rezi sehr nahe, aber ich will das Buch auf jeden Fall auch noch lesen auch wenn ich eigentlich genau weiss, dass es mich zu Tränen rühren wird. Habs in der Onleihe gefunden und auf die Merkliste gesetzt. Wird noch etwas dauern, irgendwie habe ich mich schon wieder komplett verplant mit Büchern aber ich werde schon einen Zeitpunkt finden *lol*

    Liebe Grüße
    Tanja

    1. Liebe Tanja,
      freue mich soooooo, dass du das Buch lesen willst! Die Journalistin und Autorin Jenny Nordberg ist auch die Erste, die über die verkleideten Mädchen geschrieben hat. Soweit ich weiß, gibt es nichts anderes Schriftliches über die bacha posh. Es wurde festgestellt, dass es kein reines afghanisches Phänomen ist. Überall in der Welt, wo Frauen dermaßen unterdrückt sind und die Regeln und Gesetzte, auch z.B. was das Erben angeht, Männer bevorzugen, wurden und werden Frauen als Männer ausgegeben. Früher gab es das auch in Europa. Ist ja bekannt, dass Frauen im Mittelalter als Mönche verkleidet waren, da nur diese lernen und studieren durften. Was das angeht, ist das beste Beispiel das Buch “Die Päpstin” von Donna W. Cross. Falls du das Buch noch nicht gelesen hast, empfehle ich es dir unbedingt! hihi Gehört zu meinen historischen Lieblingsbüchern.

      Was mich halt so stresst ist, das die Mädchen und Frauen in Afghanistan so gar keine Alternative für ein eigenes Leben haben. Sie dürfen quasi gar nichts. Das war ja in Europa anders. Doch in Afghanistan kann sich ein Mädchen oder eine Frau ohne männliche Begleitung gar nicht aus dem Haus wagen! Deshalb finde ich es noch schlimmer.

      Das Buch läuft nicht weg. Ich hatte es 1,5 Jahre auf dem SuB und nun wurde es erlöst. Ist doch auch schön. Eine lange Merkliste ist besser als ein unendlicher SuB, oder?

      GlG und ein schönes Wochenende!
      monerl

      1. Liebe monerl,

        danke für den Tip, das Buch kenne ich noch nicht. Ich bin erst ziemlich frisch im histo Bereich unterwegs (vorher fast nur Jugendbücher und Liebesromane *omg*) von daher kenne ich noch fast nix aus der Ecke – wiederum positiv – ich darf noch ganz viele tolle Geschichten lesen 🙂

        Deshalb ist mir das mit den Mönchen leider auch neu. Ich habe mich bis vor ka 8 Wochen? mein ganzes leben nicht für Geschichte interessiert. Habe entsprechend viel nachzuholen 🙁 was für andere normal ist und zum Grundwissen gehört ist bei mir einfach nie angekommen :-/ Bin nicht stolz darauf, aber ich hole es nun nach!

        Das Buch über die Sinti habe ich auch reserviert in der Bibliothek, aber das ist ewig unterwegs und leider immer noch nicht angekommen. Denke nächste Woche isses dann endlich da, solange lese ich über die Hamburger Geschichte.

        Ich bin sicher, dass ich bei Dir noch sehr viele gute Bücher zum Thema finden werde, Du wirst meinen Sub (Sally) noch böse machen mit den ganzen Vorstellungen *lach*

        Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
        Tanja

        1. Liebe Tanja,
          auf der anderen Seite ist das toll! Du hast wirklich noch sooo viele geniale Bücher und Geschichten vor dir! Gerne gebe ich dir, was das Genre angeht, hin und wieder Tipps. 🙂

          Ich finde es ganz toll, dass du dich nun für Geschichte interessierst. Es ist nie zu spät! Kann durchaus mit dem Alter zu tun haben. Wir sind ja gleich alt und ich stelle fest, dass mir Sachbücher immer mehr gefallen. Ich mache das auch am Alter fest und freue mich darüber. Hat das Altern doch noch was Positives. hihi

          Ich warte schon total gespannt auf deine Lesemeinung zu all den Büchern, die du bei mir gefunden hast und du lesen willst! Ich hoffe sehr, dass sie dich auch überzeugen können.

          Und zu Sally sag mal, sie soll sich nicht anstellen. Wenn sie gänzlich verschwinden würde, würde ihr das sicherlich auch nicht gefalle, oder?! 😉 😀

          GlG und einen schöne Woche,
          monerl

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