Die Geheimnisse des gesunden Schlafs
Rezensionen | Sachbuch

[Buchvorstellung] Die Geheimnisse des gesunden Schlafs – MONIKA RICHRATH

6. Mai 2019

#278 Rezension
#WirLesenFrauen

 

Buchbeschreibung

Warum kann man sich auf Federkernmatratzen schlecht erholen?
Warum leiden so viele Menschen mit Fibromyalgie an Schlafstörungen?
Warum schlafen Frauen schlechter als Männer?
Was ist HPU/KPU?
Was kann man tun, um Ängste und Sorgen loszuwerden, die das Einschlafen verhindern?

Wir brauchen guten Schlaf, um fit, vital, gesund und gut gelaunt bleiben zu können. Stattdessen hat sich die nächtliche Regenerationszeit für viele von uns in eine Stressquelle verwandelt. Der dringend benötigte tiefe Schlaf will sich einfach nicht mehr einstellen. So ist Erholung nur selten möglich.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach, einen gesunden Schlaf zu finden. Erkennen Sie die Ursachen für Ihre Schlafstörungen und beseitigen Sie sie.

 

Meine Meinung

Mit diesem Buch habe ich einen der besten Ratgeber in Bezug auf Gesundheit gelesen!

Die Autorin hat den Schlaf zum Thema gemacht. Hierbei erfährt man einiges Wissenswertes, komprimiert und verständlich und dabei erhält man noch jede Menge Tipps und Hilfen, um sich und den eigenen Schlaf zu analysieren. Einfach grandios!

Frau Richrath gliedert ihr Buch in:
– Allgemeines Wissen über den Schlaf
– Äußere Ursachen für Schlafstörungen
– Körperliche Ursachen für Schlafstörungen
– Seelische Ursachen für Schlafstörungen
– Die Geheimnisse des gesunden Schlafs

Es gibt bereits einiges, das ich über den Schlaf, das Schlafen und Probleme beim Ein- sowie Durchschlafen weiß, da ich mich bereits mit diesem Thema beschäftigt habe. Dennoch habe ich in jedem Kapitel noch viel dazugelernt. Im Buch erfährt man von medizinischen Zusammenhängen und welche Bedeutung sie auf den Schlaf haben. Mir war nach dem Lesen noch klarer, warum schlafen und guter Schlaf sehr wichtig für die eigene Gesundheit sind.

Ich leide an keiner besonderen Schlafstörung und trotzdem hatte ich großes Interesse an dem Buch, da ich es überwiegend als Prävention gesehen habe. Und ich stelle fest, dass mir das Buch in dieser Hinsicht sehr viel gebracht hat. Es gibt noch einiges an Optimierungsmöglichkeiten für mich, um meinen Schlaf zu verbessern.  Sei es der Standort des Bettes im Zimmer, die Benutzung von technischen Geräten wie Radio oder Smartphone im Schlafzimmer, Pflanzen, die keinesfalls ins Schlafzimmer gehören oder solche, die die Luft darin verbessern können unvm.

Für Menschen, die bereits an Schlafstörungen leiden, kann dieses Buch ebenso eine Orientierungshilfe sein, um zu eruieren, woher ihre Probleme stammen könnten.  Die Autorin gibt den Lesern ein Schlafprotokoll an die Hand und klärt über die innere Organuhr auf. Ebenso gibt es eine zusammenfassende Tabelle über die wichtigsten Punkte einer Schlafroutine, Powertipps zur Umsetzung verschiedener Themen, einen Eigentest zu Hochsensiblen Menschen und last but not least die Anleitung einer Klopfakupressur, eine einfache Methode zum Stressabbau.

Sehr spannend fand ich die Auswirkung von verschiedenen Medikamenten und Krankheiten auf den Schlaf, wie auch die Einordnung biologischer Prozesse der Frau und die daraus möglich resultierenden Schlafstörungen.

Alle Kapitel können durch das sehr aufschlussreiche Inhaltsverzeichnis explizit ausgewählt werden, wenn man sich ausschließlich für ein bestimmtes Themengebiet interessiert. Wer das Buch jedoch chronologisch von Beginn bis Ende liest, was ich persönlich empfehle, erhält einen sehr schön strukturierten Überblick über den Schlaf, Schlafstörungen und wie man ihnen evtl. begegnen kann.


Fazit

Ein wirklich sehr gelungenes Buch, nicht nur für Betroffene! Sehr gut als Nachschlagewerk geeignet, um immer wieder mal das eine oder andere nachzulesen. Nicht zu kompliziert oder zu medizinisch und dennoch trefflich und verständlich ausgedrückt. Ein geeignetes Buch für Leien, die mehr über den Schlaf wissen oder direkte Schlafprobleme erfassen wollen.


Weitere Rezensionen

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Ich danke dem dielus Verlag, der mir freundlicherweise das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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  1. Hallo monerl,

    das Buch hört sich toll an und wandert gleich mal auf die Wunschliste.
    Schlaf ist bei mir so ein Thema. Als Kind habe ich sehr wenig geschlafen und war oft noch um zehn, elf Uhr hellwach, obwohl am nächsten Tag Schule war und ich ins Bett gehört hätte. Das liegt aber wohl ein bisschen in der Familie. Die Schwester meines Vaters ist eine Nachteule und mein Vater selbst schläft sehr schlecht/wenig (aber nicht freiwillig).
    Ich hab dann jahrelang immer wieder schlecht geschlafen, aber ich hatte nie DAS Problem. Manchmal konnte ich nicht einschlafen. Manchmal nicht durchschlafen. Manchmal war ich früh wach. Und manchmal war alles okay.
    Seit dem Sommer arbeite ich Vollzeit und das tut meinem Schlaf recht gut. Ich bin zwar wirklich früh müde, aber da ich natürlich auch früher aufstehe als an freien Tagen, ist das okay. Abgesehen von Sonntags schlafe ich auch gut ein und werde selten wach. Da tut mir die Arbeit also echt was gutes 😀 Aber ein guter Schläfer werde ich wohl nie sein.

    Liebe Grüße
    Julia

    1. Liebe Julia,
      wie hast du das Buch nun erstöbert? 🙂 Ist ja etwas “älter” und es interessiert mich nun sehr, welches Surfverhalten du an den Tag gelegt hast! hahaha
      Kann dir das Buch aber absolut empfehlen! Ist so ein Buch, das im Regal bleiben darf, damit ich immer mal wieder reinlesen kann.
      Früher konnte ich eigentlich recht gut schlafen. Nur das Einschlafen machte mir Probleme. Heute bin ich so erschöpft, sodass ich keine “Zeit” mehr zum Nachdenken habe. Ich schlafe recht schnell ein. Manchmal will ich das gar nicht, will nur die Kinder zum Einschlafen bringen und wieder aufwachen und schlafe dann oftmals vor den Kindern ein. 😀 Aber mein Schlaf ist nicht tief. Ich höre und spüre die Bewegungen der Kinder, deshalb fühle ich mich auch nie richtig ausgeschlafen. Nur gut, dass wir alle Langschläfer sind. Dann kann ich wenigstens an Wochenende recht gut ausschlafen, falls ich nicht ZU SPÄT ins Bett gehe. 😉
      GlG, monerl

      1. Ganz einfach: Ich folge deinem Blog per Mail und lösche alle Mails über Beiträge, die mich nicht interessieren. Das mache ich bei den meisten Blogs so, weil ich oft nicht gleich zum Kommentieren komme und mir durch das Folgen per Mail alle interessanten Beiträge speichern kann 🙂

  2. Huhu, auf dieses Buch war ich auch schon gespannt, du hattest es ja angekündigt;)
    Ich hab eigentlich keine Schlafprobleme, aber momentan natürlich den typsischen Schlafmangel frischgebackener Eltern 😉 Allerdings geb ich zu, dass ich Schlaf oft etwas zu wenig beeutung beimesse, und oft über meine Müdigkeit hinweggehe, weil ich noch so viel tun mag^^ In die Thematik der Schlafhygiene (Pflanzen, Geräte) möchte ich mich aber auch schon länger mal einarbeiten. Wusste gar nicht, dass das Buch aus dem Dielus-Verlag stammt, vielleicht frag ich da mal nach:)… Lg

    1. Hallo Kathrin,
      ja, diese Art von Schlafmangel wird dich auch noch Jahre begleiten. Ich spreche aus Erfahrung. haha Aber auch das lässt sich optimieren, nur nicht so leicht wie andere Schlafstörungen. 😉
      Ich kann dir das Buch nur empfehlen! Es hat mich einiges gelehrt und denke jetzt viel besser über das Schlafen als nur, dass es ein Muss ist.
      Ja, versuche mal anzufragen. Ich drücke dir die Daumen.
      GlG, monerl

  3. Hi monerl,
    den eigenen Biorhythmus zu kennen und ernst zu nehmen, ist sicherlich auch hilfreich. Ich hab auch festgestellt, dass es Unterschiede während des Zykluses gibt. Das betrifft natürlich die Körpertemperatur, also wie stark ich friere oder schwitze, aber auch so denke wie ein diffuses Aufgekratzsein oder extrem tiefen Schlaf.
    Momentan hab ich auch keine Schlafstörungen, hatte aber vor Jahren welche. Mir haben Tabletten geholfen, aus einer Spirale von Angst vor dem Nicht-Schlafen rauszukommen, meiner gütigen Hausärztin sei Dank. Und dann reichte es irgendwann zu wissen, das im Notfall Tabletten da sind.
    Jetzt hab ich nur noch, für “Notfälle” nicht-verschreibungspflichtige Tabletten da, die wirklich gut helfen, und für leichte Fälle geht auch Baldrian oder so.
    Was mir gut geholfen hat beim Runterkommen, ist Yoga Nidra. Eigentlich soll man dabei ja nicht schlafen, aber man kommt in diesen Zustand kurz vor dem Einschlafen; und das ist wirklich gut, um dann tatsächlcih in den Schlaf überzukippen.
    So, nun ist der Kommentar so was wie ne Ergänzung zu Schlafhygiene geworden. Ich wünsche dir und allen Lesern eine erholsame Nacht
    🙂
    LG
    Daniela
    PS: Und für all die Gestressten noch ein Tipp – man kann die Schlafenszeit wunderbar als Zeit für sich allein begreifen, und wenn man klarträumt, kann man das sogar bewusst gestalten, erleben und genießen

    1. Liebe Daniela,
      herzlichen Dank für deinen ausführlichen und ergänzenden Kommentar! Über Yoga Nidra muss ich mich mal erkundingen. Klingt sehr gut.
      GlG, monerl

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