Knubbels Geschichten
Jugend / Kinder | Rezensionen

[Buchvorstellung] Knubbels Geschichten – CATRIN WIRTH / MAIKE KLICHE

9. November 2020

#390 Rezension
#WirLesenFrauen

 

Buchbeschreibung

Viele kleine Geschichten rund um Freundschaft und Achtsamkeit bringt der kleine Teddy Knubbel mit. Und wenn die Gedanken übersprudeln, schreibt er einen Brief und legt ihn in seinen kleinen roten Hut.

 

Meine Meinung

Dies ist ein schönes Buch, geeignet für Kleinkinder ab 4 Jahren bis ins Grundschulalter von etwa 9 Jahren. Für die Kleineren lässt es sich gut vorlesen. Schulkinder können es selbst lesen, denn der Wortschatz und der sprachliche Anspruch ist altersgerecht.

In zehn kleinen Geschichten erzählt Knubbel der Bär von Tieren, Pflanzen, Menschen und Fantasiegestalten. Sie sind unterschiedlich lang, gehen aber insgesamt, einschließlich den Illustrationen, nie über 5 Seiten. Somit ist das Buch auch für Leseanfänger*innen geeignet. Es überfordert nicht und die Zeichnungen laden zu Betrachten ein.

Meine beiden Kinder mochten die wunderschönen Zeichnungen sehr. Auf der einen oder anderen Zeichnung gibt es einiges zu entdecken.

Die Geschichten sind unterschiedlich gut angekommen. Das pummelige Bienchen und den Marienkäfer fanden sie ganz toll. Die Tausendüsslergeschichte zum Beispiel machte sie traurig. Bei dieser Geschichte hätte ich mir noch gewünscht, dass die anderen Tiere den Tausendfüssler vermissen würden als er weggegangen war und dass sie merken würden, dass er und seine Gutherzigkeit ihnen fehlt.

 

Knubbels Geschichten
© Wirth / Kliche
Knubbels Geschichten
© Wirth / Kliche

Eine ganz tolle Idee ist der Knubbelbrief am Ende von jeder Geschichte. Hier fordert Knubbel die Kinder auf, ihm über den Knubbelbrief zu schreiben und die jeweils gestellte Frage bzw. Aufgabe zu beantworten. Meine Kinder waren sehr begeistert und machten gerne mit.

Schade ist nur, dass der Knubbelbrief nicht herauszutrennen ist. Wenn man nicht ein extra Blatt nimmt, muss man in das Buch hineinschreiben. Das möchten nicht alle Kinder. Und wenn man mehrere Kinder hat, muss man jedem Kind ein eigenes Buch kaufen, denn ansonsten gibt es Streit, wer wo was reinschreiben darf und wem das Buch dann letztendlich gehört. Der Preis des Buches ist mir persönlich etwas zu hoch. Mehr als ein Buch würde ich keinesfalls für diesen Preis kaufen. Am besten wäre es deshalb, die Seiten des Knubbelbriefes wären perforiert und auf der Vorder- und Rückseite leer bzw. ohne Text, damit man beim Heraustrennen der Seiten die Geschichte nicht rausreißt. Danach könnte man die herausgetrennten Seiten auch für weitere Kinder kopieren und ausfüllen (lassen).

 

Knubbels Geschichten
© Wirth / Kliche

Fazit

Ein sehr nettes Büchlein, mit dem man mit Kindern über Freundschaft und Achtsamkeit sprechen kann. Die Knubbelbriefe regen zum Mitmachen an und fördern so die Beschäftigung mit diesen Themen. Trotz meiner kleinen Kritikpunkte ist das ein Buch, über das sich Kinder als Geschenk unterm Weihnachtsbaum freuen würden.

 

Weitere Rezensionen

–  wird nachgetragen –


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  1. Danke für die Buchvorstellung. Das mit dem Knubbelbrief finde ich an und für sich eine super Idee….. stimme aber zu, dass man diese Seiten herauslösen knnen müsste. Evtl. macht es die Autorin noch. Vor allem auch die Spannbreite für das Lesealter finde ich gut.
    LG Rose

    1. Liebe Rose,
      ja, die Autorin hat die Idee mit der Perforierung der Knubbelbriefseiten gut gefunden. Bin gespannt, wie und wann sie das umsetzten kann.
      Ich habe versucht einzuschätzen, bis zu welchem Altern Kindern das Buch gefallen könnte. Hab jetzt keine Kinder in der 3. oder 4. Grundschulklasse lesen lassen, aber ich kenne welche. Ich könnte sie lesen lassen und das später ergänzen. Mal sehen, ob das klappt.
      GlG, monerl

  2. Hallo und guten Tag,

    also an der Ausführung kann der Verlag sicher noch etwas feilen, denke ich mir mal…so wie Du es hier schilders …liebe Monerl.

    Danke für die Vostellung ..LG..Karin..

    1. Hallo Karin,
      das ist ja ein Selfpublisher-Buch. Somit denke ich, dass es für die Autorin noch leichter sein sollte, die Veränderungen einzupflegen, falls sie das wollen würde. Bei einem Verlag wären wohl mehrere Diskussionsrunden nötig, so hat die Autorin das selbst in der Hand. Eigenständig verlegen hat manchmal auf Vorteile. 🙂
      GlG, monerl

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