Historisch | Rezensionen

[Buchvorstellung] Kranichland – ANJA BAUMHEIER

19. Juni 2018

#231 Rezension


Buchbeschreibung

Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene hingegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in Wieland, einen Pfarrerssohn, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das junge Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung – mit fatalen Folgen, die noch Jahrzehnte später spürbar sind…


Meine Meinung

Die Autorin erzählt eine spannende Familiensaga vor dem Hintergrund der Geschichte der DDR, die voller Geheimnisse ist und die nach und nach aufgedeckt und zusammengefügt werden. Dabei wird die Vergangenheit aufgewühlt und entblößt so manch hässliche und unerwartete Wahrheit, die alles, an was die Schwestern Charlotte und Theresa geglaubt haben, zum Einstürzen bringt.

Es gibt viele Personen und viele Verwicklungen, denen man als Leser folgen muss. Die beiden Handlungsstränge, Damals und Gegenwart, sind sehr schön aufeinander abgestimmt und geben immer, Stück für Stück, die Geheimnisse preis. Doch sobald man denkt, man wäre im Bilde, kommt wieder eine neue Entwicklung und ein neues Geheimnis. Das hat die Geschichte sehr spannend gemacht, sodass ich kaum aufhören wollte das Buch zu hören.

Die Charaktere reifen mit dem Fortgang der Geschichte. Am meisten fällt dies bei Charlotte auf. Als Lieblingstochter des Vaters, immer im Kampf um die Liebe und Aufmerksamkeit der Mutter, die scheinbar die jüngere Marlene bevorzugt, ist sie der Vorzeigebürger der DDR: Systemtreu, leichtgläubig, formbar und brennt für ihren Beruf als Staatsbürgerkundelehrerin. Nach dem Mauerfall braucht sie erstmal eine Weile, um sich der neuen Situation anzupassen und ihren Weg in der BRD samt der Freiheit, die sie nun genießt, zu finden. Und trotz vieler Beweise fällt es ihr sehr schwer zu glauben, was die DDR und das Regierungssystem den eigenen Bürgern damals angetan hat.

Anhand von Marlenes Schicksal ist es Anja Baumheier ebenso gelungen aufzuzeigen, wie Künstler und Freidenker in der DDR bestraft wurden und wie ihr Leben systematisch zerstört wurde. Ohne Rücksicht auf Verluste, familiäre Bände oder auch das Alter wurde gegen Personen vorgegangen, die sich kritisch äußerten oder auf andere Art und Weise auffielen und nicht ins System passten.

Die Autorin zeigt glaubhaft auf, mit welchen Emotionen alle Beteiligten zu kämpfen hatten. Es gibt nicht nur die Bösen und die Guten. Ein jeder hatte bestimmte Umstände, an die er sich anpassen und sein handeln danach ausrichten musste.

Durch einfache und dem Buch angepasste Sprache konnte mich Anja Baumheier mit ihrem Debüt fesseln.


Zum Hörbuch

Beate Rysopp liest einfühlsam und eindringlich. Sie konnte mich als Sprecherin überzeugen und für sich gewinnen. Ich freue mich schon auf das nächste Hörbuch mit ihrer Stimme.


Fazit

Eine Familiensaga, die ohne Kitsch auskommt und dennoch von großer Liebe mit vielen Höhen und Tiefen erzählt. Wer die Geschichte der DDR, nicht nur auf Fakten reduziert, erleben will, setzt sich am besten in einen gemütlichen Ohrensessel und lässt sich von Beate Rysopp in 80 Jahre verzwickte Familiengeschichte entführen.


Weitere Rezensionen

Weitere Informationen

Messegespräch mit Anja Baumheier zu ihrem Debüt “Kranichland” auf dem Blog “Nicht ohne Buch”

Webseite der Stiftung zur Gedenkstätte der Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen

Beitrag zu “Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen” in Wikipedia


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  1. Hallo liebes Monerl,
    ich finde dieses Hörbuch sehr interessant, auch wenn das ja nicht ganz so mein Genre ist. Aber das Buch habe ich schon oft im Buchladen gesehen. Solche Geschichten mag meine Mutter sehr gerne:)
    Übrigens ein großes Kompliment zu Deiner Seite. Die ist wirklich der absolute Hammer.
    Liebe Grüße
    Andrea

    1. Hallo liebe Andrea,
      wenn deine Mutter Historisches, Geheimnisse und ein bisschen Liebe mag, dann ist dieses (Hör)Buch genau das richtige für sie. Warum ist es nicht dein Genre? Wegen den historischen Begebenheiten?
      Herzlichen Dank für dein Kompliment! Es freut mich sehr! Dann hat sich die ganze Zeit und Mühe und Nerven gelohnt, den Blog umzuziehen. 🙂 Freue mich auf deine Besuche hier.
      GlG, monerl

  2. Hi monerl,
    ich war als Kind so einmal im Jahr mit meinen Großeltern zu Besuch in der DDR bei der Verwandtschaft. Wir haben dort ganz normal ein oder zwei Wochen in dem Dorf gelebt und “normale” Dinge getan, also nicht unbedingt so Touristensachen, wenn auch mein Opa uns einiges gezeigt hat.
    Mein Bruder und ich sind im Dorf rumgestromert, wir haben im Dorfbach gekneipt, mit den Dorfkindern gespielt (auch wenn das etwas langweilig war, weil die immer nur über das Westfernsehen reden wollten), waren Eis essen, gingen ins Restaurant und durften bei Partys lang aufbleiben und den Betrunken bei ihren Gesängen zuhören.
    Und fast klischeehaft haben wir eine fieberhafte Aufregung mitbekommen, als es plötzlich Schokolade und Bananen im Dorfladen zu kaufen gab. “Schnell, laufts und sagts eurer Tante – es gibt Schokolade im Laden!”
    Und wir so … Jaaaa… und?
    Schöne Erinnerungen auf der einen Seite. Aber mir sind auch die Heimlichkeiten aufgefallen. Wie die Tante plötzlich mitten im Gespräch plötzlich Psss machte, dann die Fenster kontrollierte, ob nicht die Nachbarn darunterhocken und mithören, dann alles verriegeln und erst dann weiterreden. Genauso, wenn man Westfernsehen gesehen hat, dass irgendwo auf Sendeplatz 385 eingespeichert war – auch da wurde erst alles verriegelt und verrammelt, damit ja keiner einen verraten konnte. Ich hatte immer das Gefühl, dass man keinem vertrauen konnte außerhalb der Familie, jeder hätte potenziell bei der Stasi sein können.

    Das war meine emotionale Wahrnehmung. Viele in meinem Alter kennen die DDR ja überhaupt nur aus Berichten, waren selbst noch nie dort. Ich bin froh, sie erlebt zu haben, auch wenn ich als Kind gewiss einiges nicht verstanden habe.

    LG
    Daniela

    1. Zu welcher Zeit ist das denn gewesen, Daniela.
      An Süßigkeiten, auch an Schokolade, hat es wahrlich nicht gemangelt. Und Westfernsehen wurde ganz offen geschaut. Das ging ja auch gar nicht anders, da man auf den Dächern die Antennen dafür brauchte. So war das auch von außen zu sehen.
      Ich kann mich gut an die 70er Jahre erinnern, als mein Vater oben auf dem Dach stand und runterrief, ob der Schnee auf dem Bildschirm endlich weg ist.

      1. Also Schokolade gab es wirklich immer, jedenfalls in meiner Erinnerung. Vielleicht nicht jede Sorte, da will ich nicht streiten. Bei Cornflakes sind meine Schwester und ich nacheinander in die Kaufhalle geschickt worden, weil man nur eine begrenzte Menge kaufen durfte und es die tatsächlich nicht immer gab.
        Ich hab vielleicht auch einfach nichts dabei vermisst, wenn es nicht immer Bananen oder Orangen gab. Im Gegenteil, ich finde es jetzt komplett überflüssig, dass es alle Obst- und Gemüsesorten zu jeder Zeit zu kaufen gibt – notfalls um den halben Erdball transportiert.
        Westfernsehen war nach DDR 1 und 2 auf den weiteren Speicherplätzen eingespeichert und meine kleine Schwester hat Werbung auf dem Weg vom Kindergarten gesungen, was natürlich peinlich war, aber ich kann mich nicht erinnern, dass es deshalb Ärger gab.
        Es ist eben genau dieses: Wir haben Dinge unterschiedlich erlebt und man sollte am Ende alles gelten lassen. Es ist doch verrückt, dass man sich dafür rechtfertigen muss, dass man eine glückliche Kindheit oder ein gutes Leben gehabt hat. 🙂

        1. Da stimme ich dir zu, dass es überhaupt nicht nötig ist, alles immer zu jeder Zeit zur Verfügung zu haben. Saisonale Produkte und ein klein wenig Luxus würden ausreichen. Mir wird immer schlecht, wenn ich mir vorstelle, WIE VIEL täglich weggeschmissen wird. Vor allem auch, weil man es gesetzlich nicht einmal an Bedürftige verschenken darf. Unglaublich!
          Keiner sollte sich für seine Kindheit rechtfertigen müssen. Niemand hat sich seinen Geburtsort und auch seine Familie ausgesucht. Es ist wie es ist. Und wenn man glücklich war, umso besser! So sollte es sein.

      2. Das war vielleicht unterschiedlich je nach Region oder Ort? Es saß bei meiner Großtante tatsächlich mal eine Nachbarin unterm offenen Fenster und hat behauptet, Blumen zu pflücken 😀
        Leider ist die Großtante mittlerweile verstorben 🙁
        Es gibt wohl nicht *die* DDR-Erinnerung, die für alle gültig ist, ich kann nur berichten, wie ich es als Kind in den 80er Jahren wahrnahm. Irrtümer und Mißverständnisse sind natürlich nicht ausgenommen. Ich war gerade aufs Gymi gekommen, als die Mauer fiel.

    2. Liebe Daniela,
      das klingt ja alles sehr spannend! Ich war nie in der DDR. Wir hatten dort keine Verwandtschaft. Als ich nach der Wende das erste Mal dort war, erinnerte mich alles an das ehemalige Jugoslawien. Das war halt ziemlich Ostblock alles. Danke, dass du diese Erlebnisse mit uns geteilt hast!
      GlG, monerl

      1. Gerne, monerl, ich habe einige schöne, aber auch skurrile Erinnerungen an die DDR.
        Diese Pflicht zum Geldumtausch zum Beispiel. Und meine Großeltern hatten ja fast keine Ausgaben, da sie privat untergebracht waren und natürlich auch verköstigt wurden. Man hat der Großtante ein wenig Geld fast schon aufgenötigt. Und dann ist man ins Kaufhaus, komplett mit Kindern, Enkeln, etc und hat Geschenke verteilt (Olaf – du wolltest doch schon immer ne Jeans und ne Kassette?) und Dinge für den eigenen Haushalt gekauft – Schüsseln, Fonduegeschirr, ne Puppe für mich. (Noch heute besteht das Geschirr meiner Eltern zu 3/4 aus DDR-Ware, man muss auch sagen, dass es ziemlich unkaputtbar ist!)
        So kam das Gerücht vom reichen Wessi zustande, da bin ich mir sicher. Reich waren meine Großeltern nicht, aber sie mussten pro Tag xx Mark umtauschen und dieses Geld konnten sie auch nicht zurücktauschen, irgendwas musste ja damit geschehen.

        1. Ist ja krass! Siehste, das mit dem erzwungenen, täglichen Geldumtausch wusste ich gar nicht! Und wieder zurücktauschen ging echt nicht? So war man ja genötigt jeden Tag eine Mindesmenge auszugeben und verhalf dazu der DDR Devisen zu erhalten und die Wirtschaft zu stärken. Dumm waren die dortigen Verantwortlichen wohl wirklich nicht. 😀

  3. Ich kann Anne-Marits Bedenken sehr gut verstehen, da ich mich genau in derselben Situation befinde. Mein Leben in der DDR war eigentlich auch “ganz normal”, zumindest habe ich es so empfunden. Natürlich konnte ich manche Dinge erst später richtig einordnen und habe auch Vieles nicht gewusst. Zur Zeit der Wende war ich 13 und wurde gerade auf den Eintritt in die FDJ und die Jugendweihe vorbereitet. Vielleicht wäre es später noch anders gewesen, auf jeden Fall wäre mein Leben anders verlaufen.

    Ich habe zunächst immer Bücher gesucht, die ein bisschen näher an “meine Wahrnehmung und Kindheitserfahrung” anknüpfen, aber das ist vermutlich zu unspektakulär. Ich hab immer nach Autoren in meinem Alter gesucht. Am Ende ging es aber dann doch immer um politische Verfolgung und Flucht (“Zonenkinder”, “Schneckenmühle”).
    Anja Baumheier ist genauso alt wie ich. Wie sie die DDR erlebt hat, weiß ich nicht. Ich finde es aber gut, dass sie nicht nur schwarz-weiß malt. Man kann durchaus auch Verständnis für Johannes oder auch den ehemaligen NVA-Offizier aufbringen. Auch Charlotte muss ihr altes Leben hinter sich lassen und man muss einfach auch akzeptieren, dass die Wende und der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik eben nicht für alle der wahre Segen war.
    Ich hab das Buch gern gelesen und fand es sehr berührend. Danke für die Verlinkung. 🙂

    Liebe Grüße,
    Mona

    1. Liebe Mona,
      danke, dass du uns das erzählst! Ich kann euch, dich und Anne, absolut verstehen. Das Interesse der Leute besteht leider immer nur an brisanten Sachen, siehe Medien. In Büchern braucht es ja auch das gewisse Etwas, damit man sie liest. Aber auch ich habe das Buch von Anja Baumheier als nicht schwarz-weiß empfunden. Es ist ihr gelungen nachvollziebar aufzuzeigen, warum wer wie gehandelt hat. Ich habe keine der Figuren verurteilt, nicht einmal die Mutter! Sie hatte so schwere Entscheidungen zu treffen, die immer riesige Auswirkungen hatte, egal wie sie sich entschieden hätte. Der einzige richtig negative Charakter war Kolja, da er immer egoistisch gehandelt hat. Aber das nur am Rande…
      Hab dich natürlich sehr gerne verlinkt. Bei dir habe ich das Buch erstmals entdeckt und für lesenswert befunden. 😀
      GlG, monerl

  4. Vielleicht nehme ich das Thema einfach zu ernst, ich habe mich in Diskussionen einfach zu oft für mein ganz normales Leben in der DDR rechtfertigen müssen. Bin angemacht worden, wie ich denn dort normal leben konnte und man war sauer, wenn ich nicht in das Chor der Kritiker eingestimmt habe. Alle, die mich bisher gefragt haben, wie ich dort gelebt habe, wollten es nicht wirklich wissen. Sie wollten von mir Horrorgeschichten hören. Und damit kann ich nun mal nicht dienen.
    Ich notiere mir das Buch mal. Aber ich verspreche nichts 🙂

    1. Das kann ich absolut nachvolliehen und ich weiß genau, was du meinst. Warum hätte es in der DDR nicht ein normales Leben geben können? Das ist sehr engstirnig von Menschen, zu behaupten, dass dort alles schlecht war. Lass dich nicht reizen. Ich würde dir empfehlen, dich auf die Geschichte einzulassen, ganz unbefangen. Sie ist es wert. Versprochen! 🙂

  5. Moin, liebes monerl,
    ich hätte ja gerne gewusst, welche Recherchen die Autorin gemacht hat. Nur von dem Besuch in dem Gefängnis wird sie ihr Wissen sicher nicht haben. Schade, dass da in dem Messegespräch nicht näher drauf eingegangen wurde.

    Liebe Grüße, Anne

    1. Moin, moin liebe Anne,
      der Besuch des Gefängnisses war wahrscheinlich das Eindringlichste. Deine Frage ist berechtigt. Würde mich auch interessieren. Ich vermute, dass sie das Meiste aus Büchern und Zeitzeugenberichten hat. Für deine Fragen bräuchte es wohl ein umfangreicheres Interview. Das Buch ist aber sicherlich eine Geschichte, die dir super gefallen würde, so wie ich dich kenne! 😀
      GlG, monerl

      1. Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe in der Vergangenheit einige Romane probiert (die Titel weiß ich leider nicht mehr), in denen die DDR nur auf das System, die Stasi und die Grenze reduziert wurde. Aber das Millionen Menschen ein ganz normales Leben dort geführt haben, ist ja auch nicht so interessant.
        Hast Du erkennen können, wie der Titel “Kranichland” zustande kam? Den Kranich bringe ich irgendwie nur mit Japan in Verbindung.

        1. Doch, ich denke schon. Habe ich falsch in Erinnerung, dass du Familiensagas und geheimnisvolle Geschichten magst? Es wird hier nicht mit erhobenem Finger geschrieben. Es ist einfach die Zeit so und die Situation. Natürlich gab es auch Menschen, die gut und normal in der DDR gelebt und nichts von dem Ganzen mitbekommen haben. Aber darüber eine Geschichte schreiben ist etwas lahm, meinst du nicht auch? hihi
          Die Mutter liebt Kraniche, da sie die immer sieht, wie sie vorbeifliegen. Mit ihnen verbindet sie Freiheit. Daher der Titel. Hat nichts mit Japan zu tun. 😉 Ich würde nun wirklich gerne wissen, wie dir das Buch gefallen würde! Trau dich und lies es bitte!!!

          1. Hallo ihr Zwei, ich lese das Buch gerade, bin eigentlich sehr angetan vom davon, wobei es sicher Bücher gibt, die das Thema DDR besser darstellen. Die Autorin bedient wohl gern Klischees. Das Thema ist zu kompliziert dafür – schwarz oder weiss gibt es nicht , gut oder böse sicher auch nicht, sondern viele Graustufen des Lebens in diesem ehemaligen Lebensraum. Ich finde den Roman vom Sprachstil etwas einfach und nicht besonders hintersinnig. Zwischen den Zeilen kann man leider nicht viel herauslesen, aber es ist eindeutig spannend, man wird von Ereignis zu Ereignis fast gehetzt.

            LG Angela

            1. Hallo liebe Angela,
              ich freue mich, dass wir quasi zeitgleich ein dasselbe Buch gelesen / gehört haben. 🙂
              Das Buch hat genau das gehalten, was ich mir von ihm versprochen habe: Eine spannende Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen, die am Schluss alle glaubwürdig aufgelöst wurden. Ich habe interessante Figuren kennengelernt, die nicht durchweg Sympathieträger waren. Das fand ich richtig toll! Ich mochte die wenigsten Charaktere aber genau deshalb empfand ich sie als so sehr authentisch. Das Ende finde ich perfekt, sehr gelungen. Und das Ganze ist in den Zeitraum der Gründung und Auflösung der DDR und etwas darüberhinaus, eingepackt. Ich habe keine tiefsinnige Geschichte erwartet. Dennoch ist sie recht gut recherchiert und das historische Geschehen ist sehr gut als Rahmen konstruiert.

              Anne, vielleicht hilft dir diese Erklärung zum Buch besser, ob du dich für oder gegen das Buch entscheiden wirst. 😉
              Angela, bin sehr auf deine Meinung gespannt!

              GlG, monerl

                1. Wenn du dich gegen das Buch entscheidest, schicke ich es dir und du wirst es lesen MÜSSEN! hahahaha

              1. Monerl, ich werde zu dem Buch wohl keine Rezi schreiben. Muss ja nicht, habe es nämlich gekauft und auf den e-reader geladen. Ich hab im Moment zu wenig Zeit zum Lesen und Bloggen. Da reicht es grad zum Kommentieren bei lieben Blogfreundinnen hihi…mein Mann hat vierzehn Tage Urlaub und möchte beschäftigt werden 😉 !
                LG Angela

                1. Man muss ja auch nicht zu jedem Buch eine Rezi schreiben. Aber ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn du mir hier deine Kurzmeinung hinterlassen würdest. Ich möchte unbedingt wissen, wie du es dann findest und ob du meine Begeisterung am Ende teilst. 🙂
                  Freu mich sehr, dass du dir in deiner Freizeit und deinem Urlaub Zeit für mich nimmst. :-* Habt noch schöne erholsame Tage!

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